Disneyland im Los Angeles-Lexikon
Los Angeles, das ist neben Hollywood auch Disneyland, denn das Disneyland Resort in
Anaheim ist einer der am häufigsten besuchten Freizeitparks der Welt. Gegründet wurde
Disneyland von walt Disney am 17. Juli 1955. Er erfand in den 1950er Jahren die
Fernsehsendung Disneyland, die der Sender ABC ausstrahlte. Nach dem Zweiten Weltkrieg
befand sich das Projekt Vergnügungspark in der Planung, und es wurde schnell deutlich, dass
man für den Park sehr viel mehr Land benötigen wurde, als neben den Disney-Studios in
Burbank vorhanden war. Nachdem man die Wissenschaftler der Stanford University um
Mithilfe gebeten hatte, wurde das Gelände in Anaheim ausgewählt. Hier wurden damals noch
Walnüsse und Orangen angebaut, jedoch war der Boden gut und aufgrund des neuen
Autobahnschlusses nach L.A. war auch die Erreichbarkeit des Parks besser, als man es sich
vorstellen kann. So begann man am 21. Juli 1954 mit de Bau des Disneyland. 17 Millionen
Dollar hat der Bau gekostet, der gerade einmal ein Jahr andauerte. Schnell wurde das
Disneyland „Magic Kingdom" genannt und ist seit seiner Eröffnung vielfach erweitert
worden. Im Jahre 1966 kam der New Orleans Scquare hinzu und im Jahre 1967 eröffnete die
Attraktion „Pirates of the Caribbean", aus der dann der weltbekannte Kinofilm im Jahre 2003
hervor ging. Carter County war die zweite große Erweiterung, die im Jahre 1972 entstand. Im
Jahre 1993 kam dann Mickey´s Toontown hinzu, was eine Antwort auf die Frage: wo wohnen
eigentlich die Comic-Charaktere von Disney?, war. Im Jahre 2001 kam ein kompletter Park,
das Disney´s California Adventure hinzu. Zudem gibt es recht viele Hotels und Restaurants,
sowie das Downtown Disney mit vielen Geschäften.



