Hollywood im Los Angeles-Lexikon
Hollywood ist ein Stadtteil von Los Angeles und gleichzeitig das zu Hause sämtlicher Stars
und Sterchen und es ist der Inbegriff der US-amerikanischen Filmindustrie. Gegründet wurde
Hollywood am 1. Februar 1887 von der Familie Wilcox. Um 1900 war Hollywood noch 13
Kilometer von L.A. entfernt. Im Jahre 1911 begann die Erfolgsgeschichte des Ortes, als David
Horsleys Bestor das erste Filmstudio eröffnete. Heute befindet sich hier drin ein Museum mit
einer Sammlung über die Zeit des Stummfilms. Im gleichen Jahr siedelten sich hier noch 15
weitere Firmen aus New York an, wo sich damals das Zentrum der Filmindustrie der USA
befand. Grund für diesen Umzug war vor allem das angenehmere Klima und die längeren
Tage, denn geeignetes Kunstlicht gab es damals noch nicht. Schnell brachte dieser neuen
Industriezweig den Erfolg und Reichtum nach Hollywood und zahlreiche namhafte
Regisseure und Produzenten eröffneten in Hollywood ihr Büro. Im Jahre 1927 gab es in Los
Angeles 247 Filmgesellschaften und 58 große Filmateliers, in denen mehr als 800 Langfilme
produziert wurden. Nachdem sich auch im Ausland nach dem Zweiten Weltkrieg die
Filmindustrie erholte, gingen viele Firme in Konkurs. Auch das Fernsehen war für den
Niedergang der Filmindustrie mit verantwortlich. Erst in den 1970er und 80er Jahren
wiederholte sich die Blütezeit von Hollywood durch Regisseure wie Steven Spielberg. Durch
sie entwickelte sich das Konzept des Blockbusters, Filme mit teuren Spezialeffekten, die ein
breites Publikum anziehen. Das machte Hollywood unsterblich und es steht bis heute für den
dauerhaften Erfolg der US-amerikanischen Filmgeschichte.



