Mount Wilson Observatorium im Los Angeles-Lexikon
Das Mount Wilson Observatorium ist eines der ältesten und vor allem erfolgreichsten
Observatorien auf der Welt. Man findet es im Nordoste von Los Angeles auf dem Mount
Wilson, in einer Höhe von 1.742 Metern über dem Meeresspiegel. George Ellery Hale
gründete das Observatorium im Dezember 1904, dass eigentlich ein wissenschaftliches
Vorhaben der Carnegie Institution of Washington war. Hale brachte jedoch kurzer Hand das
Snow Solar Telescope zum Mount Wilson, da hier die klimatischen Bedingungen besser
waren. So setzte er hier seine Studien, mit einer kleinen Gruppe von Yerkes Wissenschaftlern
und Ingenieuren, an der Sonne fort. Seine Arbeit sorgte dafür, dass das Observatorium zu
einem der führenden in der Astronomie wurde. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
befanden sich hier zwei der größten Teleskope der Welt. Hinzu kamen weitere sehr
leistungsfähige Einrichtungen, mit denen man die Sonne noch genauer studieren konnte. So
machte man hier die verschiedensten Entdeckungen und konnte nachweisen, dass die Sonne
nicht zum Zentrum der Milchstraße steht. Zudem gelang der Beweis, dass außer der
Milchstraße noch zahlreiche weitere Galaxien Bestand haben. Auch, dass die Sonne über ein
Magnetfeld verfügt, dass eine Schlüsselrolle bei der Sonnenaktivität spielt, konnte man durch
die Arbeit am Mount Wilson Observatorium beweisen. Heute kann man das Observatorium
besuchen und das das ganze Jahr über, ganz gleich welche Witterungsbedingungen herrschen.
Auf den Besucher warten zahlreiche interessante Informationen. Auch wenn man sich
eigentlich weniger für die Astronomie interessiert, darf ein Besuch des Mount Wilson
Observatoriums nicht fehlen.



