Museen im Los Angeles-Lexikon
Bekannt ist Los Angeles zwar überwiegend für seine Stars und Sternchen und dem Glamour,
den die Stadt in den USA umgebt, aber es gibt weitaus mehr Interessantes in der
Millionenmetropole. So gibt es in L.A. zahlreiche Museen, die man in jedem Fall besuchen
sollte. Ein Treffpunkt für Liebhabern der Künste ist das Hammer Museum, in dem sich eine
Sammlung von alten Meistern und französischen Impressionisten befindet. Im Southwest
Museum findet man viele indianische Ausstellungsstücke und in der Huntington-Bibliothek
befinden sich sehr viele Manuskripte, Bücher sowie Fotografien und alte Kunstwerke. Ein
weiteres, überaus interessantes Kunstmuseum ist das Los Angeles County Museum of Art,
das sich am Wilshire Boulevard befindet. Gegründet wurde es im Jahre 1910 und zeigt eine
Sammlung von mehr als 100.000 Werken von der Antike bis heute. Besonders interessant und
von einem unsagbaren Wert ist hier die Sammlung zur amerikanische, islamischen und
koreanischen Kunst. Seit 1986 gibt es an der California Plaza an der Grand Avenue das
Museum of Contemporary, bei dem es sich um ein verspieltes Gebäude aus rötlichen,
geometrischen Blöcken handelt. In ihm befindet sich eine umfangreiche Sammlung von
Gemälden und Werken von Künstlern wie Franz Kline, Mark Rothko und Robert
Rauschenberg. Kunstliebhaber dürfen auch das Santa Monica Museum oft Art in der
Michigan Avenue nicht verpassen. Hier ist zeitgenössische Kunst ausgestellt. In Brentwood
befindet sich das Getty Center, in dem sich seit 1997 das J. Paul Getty Museum und weitere
wissenschaftliche Einrichtungen befinden. Das Gebäude wurde vom US-amerikanischen
Architekten Richard Meier entworfen, dessen Bauarbeiten sechs Jahre andauerten. Der
Milliardär Jean Paul Getty hat in seinem Museum mehr als 50.000 wertvolle Kunstschätze
zusammen getragen, die er der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich macht.



