San Fernando Valley im Los Angeles-Lexikon
Im nordwestlichen Teil von Los Angeles befindet sich das San Fernando Valley, das mit rund
1,7 Millionen Einwohnern recht dicht besiedelt ist, denn es macht nur eine Fläche von 895
Quadratkilometern aus. Rund ein Drittel der Einheimischen leben in diesem Tal in
Einfamilienhäusern. Abgeschnitten wird es von den Santa Susana Mountains im Nordwesten,
den Simi Hills im Westen und die Santa Monica Mountains im Süden. Im Osten befinden sich
die Verdugo Mountains und im Nordwesten die San Gabriel Mountains. Das San Fernando
Valley erstreckt sich auf die Gemeinden Burbank, Calabasas, Glendale, Hidden Hills sowie
San Fernando. Die gesamte Region rund um L.A. ist sehr erdbebengefährdet. In der
Vergangenheit gab es kleinere und stärkere Erdbeben, die große Schäden anrichteten und
einigen Menschen das Leben kosteten. Gegründet wurde das San Fernando Valley am 8.
September 1997 durch Pater Fermin Lasuen, der hier eine spanische Mission, die „San
Fernando Re de Espana" errichtete. Vorher lebten hier bereits seit rund 2000 Jahren die
Tongva Indianer. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kauften viele Bodenspekulanten das Land
in dieser Region auf. Sie hatten von Willam Mulhollands Plan erfahren, der hier das Wasser
vom Owens Valley in das San Fernando Valley über einen Kanal umleiten wollte. Als im
Jahre 1913 der Los Angeles Aqueduct fertig war, steigen die Bodenpreise und die Stadt Los
Angeles wuchs auch in dieser Region mächtig heran. Im San Fernando Valley gibt es einige
Sehenswürdigkeiten, wie das San Symar Museum, in dem sich Orgeln, Pianos, französische
Möbel und viele klassische Fahrzeuge befinden. Auch Ausstellungsstücke, die über die
Geschichte von Kalifornien berichten, kann man hier bestaunen.



