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Hollywood in Los Angeles

Hollywood ist ein Stadtteil von Los Angeles und gleichzeitig das zu Hause sämtlicher Stars und Sternchen und es ist der Inbegriff der US-amerikanischen Filmindustrie. Gegründet wurde Hollywood am 1. Februar 1887 von der Familie Wilcox. Um 1900 war Hollywood noch 13 Kilometer von L.A. entfernt. Im Jahre 1911 begann die Erfolgsgeschichte des Ortes, als David Horsleys Bestor das erste Filmstudio eröffnete.

Heute befindet sich hier drin ein Museum mit einer Sammlung über die Zeit des Stummfilms. Im selben Jahr siedelten sich hier noch 15 weitere Firmen aus New York an, wo sich damals das Zentrum der Filmindustrie der USA befand. Grund für diesen Umzug war vor allem das angenehmere Klima und die längeren Tage, denn geeignetes Kunstlicht gab es damals noch nicht. Schnell brachte dieser neue Industriezweig den Erfolg und Reichtum nach Hollywood und zahlreiche namhafte Regisseure und Produzenten eröffneten in Hollywood ihr Büro.

Im Jahre 1927 gab es in Los Angeles 247 Filmgesellschaften und 58 große Filmateliers, in denen mehr als 800 Langfilme produziert wurden. Nachdem sich auch im Ausland nach dem Zweiten Weltkrieg die Filmindustrie erholt hatte, gingen viele Filme in Konkurs. Auch das Fernsehen war für den Niedergang der Filmindustrie mit verantwortlich.

Erst in den 1970er und 80er Jahren wiederholte sich die Blütezeit von Hollywood durch Regisseure wie Steven Spielberg. Durch sie entwickelte sich das Konzept des Blockbusters, Filme mit teuren Spezialeffekten, die ein breites Publikum anziehen. Das machte Hollywood unsterblich und es steht bis heute für den dauerhaften Erfolg der US-amerikanischen Filmgeschichte.

Allein der Blick auf das große Hollywood Schild löst bei jedem Gast Gefühle der großen Kinowelt aus und muss als Attraktion in Los Angeles mitgenommen werden. Ohne dieses Fotos wird kein Besucher die Stadt verlassen.

Hollywood
Hollywood

Hollywood Filme – gedreht in L.A.

Los Angeles ist eine der wichtigsten und bekanntesten Filmlocations der Welt. Dank seiner beeindruckenden architektonischen Verbilderung und seiner breiten Palette von Kulturlandschaften und Stadtansichten bietet Hollywood die perfekte Kulisse für viele großartige Geschichten. Dazu kommen die vielfältigen ethnischen Bevölkerungsgruppen, die jeder Art von Geschichte Tiefe und Komplexität verleihen. Es ist daher kein Wunder, dass einige der bekanntesten und beliebtesten Filme in Los Angeles gedreht wurden.

Einige der bekanntesten Filme, die in der City of Angels gedreht wurden, sind zum Beispiel „Beverly Hills Cop“, „Blade Runner“, „La La Land“, „Die Vögel“, „Taxi Driver“ und „Pulp Fiction“. Der populäre „Lethal Weapon“-Film, der in Los Angeles von 1987 bis 1998 gedreht wurde, spielt eine für die Stadt charakteristische Rolle. Auch das bekannte Abenteuer der 80er Jahre „The Goonies“ wurde in Astoria, Oregon und im San Fernando Valley, Kalifornien gedreht.

Einige der amerikanischen Klassiker, die in Los Angeles gedreht wurden, sind: „Pretty Woman“, „Scream“ und „Love, Actually“.

In vielen Filmen ist Los Angeles selber Ort des Geschehens. Viele der bekannten Filme spielen direkt in Los Angeles.

Warum werden so viele Filme in Los Angeles gedreht?

Los Angeles ist ein wahres Paradies für viele beliebte Filme. Seine einzigartige Architektur, atemberaubende Aussichten und reiche Vielfalt an Unterhaltungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass Hollywood seit langem an der amerikanischen Westküste blüht. Der Charme und die Schönheit von Los Angeles machen es zu einer begehrten Filmlocation – aber warum?

Die Filmstudios

Zunächst einmal ist Los Angeles bekannt für seine Vielzahl an Filmstudios. Universal Studios, Paramount Studios und Warner Bros. sind nur einige der vielen Studios, die sich in der Region befinden. Dies macht es für Filmemacher viel einfacher, mit dem Dreh ihrer Projekte zu beginnen, da sie schnell und effizient Zugang zu allen Ausrüstung und Set-Designs haben.

Die Landschaft

Ein weiterer Grund, warum Los Angeles bei Filmemachern so beliebt ist, ist, dass es eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften bietet. Allein in der Stadt findet man Berge, Strände, Wüsten und sogar Regenwälder! Außerdem gibt es einige wirklich einzigartige Viertel und Stadtteile, die sich perfekt für die Bühne eignen. Egal, ob man eine realistische Atmosphäre oder eine unglaubliche Fantasielandschaft, alles ist möglich.

Das gute Wetter

Los Angeles ist ein wundervoller Ort, der sich hervorragend für filmische Abenteuer eignet. Das gute Wetter macht es zu einem perfekten Drehort für Hollywood-Blockbuster, Indie-Filme und vieles mehr. Es gibt zahlreiche Filme, die in und um Los Angeles spielen, und sie alle profitieren von dem wunderschönen Wetter.

Die Finanzierung der Filme

Die Filmindustrie in Los Angeles hat in den letzten Jahren starke Unterstützung erfahren, die es ermöglichte, dass viele verschiedene Filme in der Stadt gedreht werden können. Dabei handelt es sich sowohl um große Produktionen als auch um Independent-Filme, die oft kleine Budgets haben und nur wenig Unterstützung erhalten.

Ein wichtiger Aspekt ist die finanzielle Unterstützung, die aus öffentlichen und privaten Quellen stammen kann. Dies kann eine große Hilfe für Filmemacher sein, die mit knappen Budgets arbeiten. Viele Filme werden auch mit den Produktionstechniken unterstützt, die Los Angeles zu bieten hat. Dies sind hochwertige Ton- und Bildtechniken, die es ermöglichen, ein produziertes Material auf professionellem Niveau erstellen zu können.

Auch das bekannte Movie Magic Mentor Programm der Stadt ist eine wichtige Unterstützung. Es bietet ein Netzwerk für Filmemacher und andere Künstler, um ihnen Einblick in die Kunst des Filmemachens zu geben und sie bei ihren Projekten zu unterstützen. Darüber hinaus bietet die Stadt auch eine Reihe anderer Programme an, die neuen Filmemachern helfen, ihre Ideen zu verwirklichen. Dazu gehören zum Beispiel Workshops, Coaching-Programme und Mentorenprogramme.

Insgesamt hat die Filmindustrie in Los Angeles viele Möglichkeiten, sich zu entwickeln und zu wachsen. Dank dieser Unterstützung können Filmemacher ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre Ideen in lebendige Filme verwandeln.

Abenteuer, Freiheit und Unabhängigkeit. Die Route 66 ist weitaus mehr als eine lange Straße. Sie ist ein Symbol, dass die Aufbruchstimmung einer ganzen Generation in sich vereint und auch noch heute für die guten alten Zeiten steht. Sie ist das Credo einer gesamten Nation, dass den amerikanischen Traum manifestiert. Dabei hat sie bis heute nichts an ihrem Charme verloren. Und so zieht sie jährlich viele USA-Besucher in ihren Bann, die im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zumindest einen Teil des geschichtsträchtigen Weges zwischen Chicago und Los Angeles zurücklegen möchten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Route 66 ist 3945 Kilometer lang und wurde am 11. November 1926 eröffnet. Sie beginnt in Chicago (Illinois) und endet in Santa Monica (Kalifornien).
  • Die berühmte Straße verbindet acht Staaten miteinander, nämlich Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Durch sie wurde der abgelegene Westen zu einer bedeutenden wirtschaftlichen Region.
  • Der US-Highway 66 zeichnet sich durch seine sagenumwobene Landschaft aus, die zu großen Teilen aus den offenen und weiten Flächen des amerikanischen Südwestens bestehen. Sie ist nicht zuletzt durch ihre offenen Weiten zu einem Symbol für den amerikanischen Traum von Freiheit und Unabhängigkeit geworden.
  • Obwohl der Lincoln-Highway und der Yellowstone älter und länger sind als die Route 66, stellt sie die kürzeste sowie das ganze Jahr über befahrbare Strecke dar, um von Osten nach Süden zu gelangen.

Die Route 66 – eine Straße schreibt Geschichte

Nicht immer war die Route 66 ein Symbol für Freiheit, Unabhängigkeit oder gar den amerikanischen Traum. Tatsächlich begann sie ihre Geschichte als einfache Straße. Der Osten Amerikas war bereits früh eine wirtschaftlich starke Region, von der aus ein reger Handel betrieben wurde und der von zahlreichen Menschen besiedelt wurde. Der Westen hingegen stand weniger stark dar. Die Fahrt war lang und die schiere Größe des Landes machte die Autofahrt zu einer Herausforderung. In den 20er-Jahren sollte sich das jedoch ändern.

Cyrus Avery, ein Highway Commissioner, beschloss die Städte Chicago und Los Angeles miteinander zu verbinden, wobei die Strecke durch seine Heimatstadt Tulsa führen sollte. So wurden bestehende Straßen angepasst und in die Route 66 integriert, bis sie schließlich im Jahre 1926 eröffnet wurde. Von da an stellte sie eine wichtige Strecke für die Ost-West-Verbindung des Landes dar.

Die Strecke fand schnell an Zuspruch, denn sie war nicht nur die kürzeste Strecke, sondern zugleich eine, die das ganze Jahr befahren werden konnte. Dabei steht die Route 66 auch heute noch als Gegenstück zur vorherrschenden Infrastruktur des Landes. Denn während sowohl das Straßennetz als auch die Eisenbahnschienen parallel zueinander verlaufen und überwiegend rechtwinklig angeordnet sind, schlängelt sich die sagenumwobene Straße durch das Land.

Die Streckenführung durch den amerikanischen Südwesten galt bald schon als die beste Möglichkeit für jedermann, um mit dem Auto von einer Küste an die andere zu fahren. Mit den heutigen Möglichkeiten hat sie zwar an wirtschaftlicher Bedeutung verloren, dennoch bleibt sie weiterhin als wichtiges Sinnbild bestehen und wird von den einzelnen Staaten gepflegt.

Die Route 66 – Die schönsten Stationen auf der 3.495 Kilometer langen Strecke

Die berühmte und viel besungene Fernstraße führt durch acht Bundesstaaten, bevor sie schließlich ihr Ziel am Santa Monica Pier erreicht. Die Strecke zu fahren ist ein wundervolles Erlebnis, das einiges mehr als endlose Weiten und eine grandiose Landschaft zu bieten hat. Entlang der Strecke haben viele Menschen ihren persönlichen Traum erfüllt und sich durch die damals vorherrschende Aufbruchstimmung zu neuen Träumen und Ideen beflügeln lassen. Egal ob ein Diner oder ein Motel an der Strecke, um die Reisenden zu versorgen, eine schöne Tankstelle oder Freizeitaktivitäten – entlang der Route 66 finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Einige von ihnen mögen mittlerweile verlassen sein, dennoch stehen sie noch immer für die Freuden und Sehnsüchte einer ganzen Generation und ermöglichen den Touristen einen Blick in die Geschichte der Nation.

Von Illinois über Missouri nach Kansas (1.015 Kilometer)

Der Adams Boulevard in Chicago, Illinois, ist der Ausgangspunkt für jeden, der ein Stück weit auf der Route 66 fahren möchte – oder auch die gesamte Strecke. Ein Schild zeigt den Beginn der Strecke an und gilt hier als besondere Attraktion. Viele Städte liegen auf dem Weg von Illinois bis hin zur Grenze von Kansas. Einige der befahrenen Abschnitte gehören heute eigentlich zur Interstate 55. Das trübt das Erlebnis allerdings nicht im Geringsten. Ein besonderes Highlight auf dieser Strecke ist die Überquerung des Mississippi Rivers. Denn nahe St. Louis ist noch immer die Chain of Rocks Bridge zu bestaunen, die ursprünglich über den großen Fluss führte.

Was gibt es hier zu entdecken?

  • Der Gemini Giant: Der Gemini Giant ist eine überlebensgroße Figur, die einen Raumfahrer darstellt. Aus Fiberglas gefertigt, wurde sie nach dem Raumfahrtprogramm Gemini benannt.
  • Soulsby’s Service Station: Die historische Tankstelle liegt in Mount Olive. Sie erinnert an die Blütezeit des Highways und ist auch heute noch die älteste und nutzbare Tankstelle, die entlang der Strecke innerhalb Illinois zu finden ist.
  • Munger-Moss-Motel: Das bekannteste Motel in Lebanon Missouri macht heute noch auf sich aufmerksam. Es ist die große Leuchtreklame, die die Blicke auf sich zieht und an längst vergangene Zeiten erinnert.
  • Rainbrow Bridge: Die Regenbogen Brücke gilt als besonderes Wahrzeichen in Kansas. Sie ist aus Beton gefertigt und stammt aus dem Jahre 1923.
  • 4 Women on the Route: Die Tankstelle glänzt nicht nur im Stil einer vergangenen Zeit. Vor ihr steht ein rostiges Abschleppfahrzeug, dass als besonderes Highlight der Tankstelle gilt und ein ansprechendes Fotomotiv darstellt. Das Auto diente übrigens als Inspiration für das Abschleppfahrzeug aus dem Film Cars.

Von Oklahoma über Texas nach New Mexico (1.778 Kilometer)

Hat bisher die Central Time vorgeherrscht, so wird sie auf dieser Strecke zum ersten Mal überschritten – nämlich hin zur Mountain Time. Hier führt die Strecke entlang der bekannten Szenerie. Die ländlich anmutende Gegend wechselt sich mit großen Städten wie Oklahoma City und dem Texas Panhandle ab. Nahe Adian befindet sich außerdem der geografische Mittelpunkt des geschichtsträchtigen Highways.

Was gibt es hier zu entdecken?

  • Der Blaue Wal: In Catoosa, kurz vor Tusla, findet sich ein riesiger blauer Wal. Er war eine der Hauptattraktionen eines Freizeitparks, der mittlerweile stillgelegt ist.
  • Round Barn: Die Round Barn ist eine historische Rundscheune, die zu ihrem Erhalt restauriert wurde. Gelegen ist sie in einem kleinen Ort namens Arcadia.
  • Das U-Drop-Inn: Ursprünglich diente das Art Déco Gebäude als Diner und Tankstelle. Heute ist es vor allem wegen seiner Architektur bekannt. Wie auch das Abschleppfahrzeug von 4 Women on the Route galt das Gebäude als Inspiration für den Animationsfilm Cars.
  • Magnolia Station: Die Magnolia Station ist eine alte Tankstelle, die mittlerweile nur noch an die alten Zeiten der Route 66 erinnert.
  • Cadillac Ranch: Die Cadillac Ranch gilt als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten entlang des Streckenabschnitts. Dabei handelt es sich um zehn Cadillacs, die schräg angeordnet in der Erde versenkt sind.
Route 66 Richtung L.A.
Route 66 Richtung L.A.

Quer durch Arizona (645 Kilometer)

Der Bundesstaat ist der letzte Abschnitt der Reise, bevor schließlich die Highlights von Kalifornien in Sicht kommen. Hier findet sich die berühmte Yellowhorse Indian Trading Post, die Goldgräberstadt Oatman und die Red Rock Bridge, über die die Route 66 bis hinein ins Jahr 1966 führte.

Was gibt es hier zu entdecken?

  • Wigwam Motel: Das Motel ist in Holbrook gelegen und im Stil alter Indianerzelte angelegt. Es erinnert an eine kleine Siedlung voll Tippis und repräsentiert so einen spannenden Teil der amerikanischen Geschichte.
  • Der Krater: Nahe Holbrook befindet sich ein Krater, der 1871 entdeckt wurde. An dieser Stelle schlug vor rund 50.000 Jahren ein Meteorit ein. Noch heute sind seine Spuren zu erkennen.
  • Wild West Junction: In Williams findet sich die Wild West Junction. An diesem Ort erwacht die Zeit des Wilden Westens aufs Neue. Denn hier finden sich vor allem alte Sehenswürdigkeiten wie die Wild West Junction, Rod’s Steakhouse und auch eine Eisenbahnbrücke, die zum ehemaligen Santa Fe Railway gehört.
  • Grand Canyon National Park: Von Williams aus ist der Weg zum Grand Canyon ohne große Umwege zu erreichen.
Route-66
Route-66

Kalifornien: Der Sunshine State (505 Kilometer)

Auf dem Weg nach Los Angeles hat Kalifornien einiges zu bieten. Der Ausgangspunkt der Route 66 innerhalb Kaliforniens ist Needles. Es ist die erste Stadt, die auf die Grenze nach Arizona folgt. Von Needles aus führt der erste Abschnitt der Strecke nach San Bernardino, das bereits im Einzugsbereich von L.A. liegt, hin nach Santa Monica, wo der Highway schließlich endet. Mit der Einreise nach Needles wird eine weitere Zeitzone überschritten: Von der Mountain Time hin zur Pacific Time. Kalifornien hat sich von einem unbedeutenden Landstrich zu einem der wichtigsten Gebiete des Landes entwickelt. Das ist auch entlang der Strecke zu beobachten, denn in Kalifornien und insbesondere in Los Angeles gibt es viel zu erleben und noch mehr zu sehen. Dazu zählen nicht nur die Sehenswürdigkeiten entlang der Route 66, sondern auch die umliegenden Ortschaften und L.A. und Santa Monica selbst.

Was gibt es hier zu entdecken?

  • Das Bagdad Café: Das Café war ursprünglich unter dem Namen Sidewinder Café bekannt, wurde allerdings umbenannt. Bekannt ist es aus dem Film Out of Rosenheim. Das Café selbst war bereits verfallen, wurde jedoch zu einem beliebten Ort für weitere Filme. Der Name blieb also bestehen und verhalf dem Café zu neuem Glanz.
  • Route 66 Museum: Für alle, die sich für die Geschichte des Highways interessieren, bieten sich die großflächig angelegten Museen an, die in die Vergangenheit eintauchen lassen. Neben interaktiven Ausstellungen finden sich hier viele spannende Fotomotive, die auch später noch an die Reise über den Highway erinnern.
  • Sunset Boulevard: Der Sunset Boulevard ist eines der Wahrzeichen von Los Angeles. Es ist bereits der Name, der viele Besucher anzieht. Schillernde Nachtclubs, zahlreiche Luxushotels und zahlreiche historische Stätten wie das Art Deco Sunset Tower Hotel finden sich hier.
  • West Hollywood: Als Heimat des Sunset Strips findet sich in Hollywood alles, was das Herz begehrt. Die passenden Unterkünfte, historische Stätten, großartige Architektur und zahlreiche Erlebnisse.
  • Beverly Hills: In Richtung Beverly Hills findet sich ein Abschnitt, der bereits seit den 40er-Jahren als The Strip bekannt ist. Auch heute noch finden sich hier zahlreiche Nachtlokale, Salons, Restaurants und alles, was an den reichen Lebensstil der Region erinnert.
  • Jachthafen Santa Monica: Am Pier des Jachthafens von Santa Monica endet die Route 66. Der Jachthafen ist nicht nur aus den verschiedensten Hollywood Filmen bekannt – er verkörpert das Leben der pulsierenden Metropole. Hier liegen nicht nur Luxusjachten vor Anker. Stattdessen ist er das Wahrzeichen der Stadt, die über den Santa Monica State Beach in den Pazifischen Ozean hineinführt. Neben dem Ende der Route 66 ist auch der Pacific Park eine Attraktion, die man sich hier auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Das Ziel der Route 66 bei L.A. Santa Monica
Das Ziel der Route 66 bei L.A. Santa Monica

Praktische Tipps für eine Tour auf der Route 66

Eine längere Reise ins Ausland sollte gründlich vorbereitet werden. Das gilt auch für eine geplante Rundreise durch die USA und die Fahrt entlang des weltweit bekannten Highways.

Die Anreise

Wie sich die Anreise gestalten, hängt davon ab, ob auf der Tour die gesamte Strecke gefahren werden soll oder ob nur Teilstrecken von Interesse sind. Für die komplette Strecke ist der Flughafen Chicago O’Hare der ideale Startpunkt. Dabei ist es wichtig, den richtigen Flug zu buchen. Ideal ist in den meisten Fällen ein Gabelflug, sodass der Rückflug zum Beispiel ab Los Angeles möglich ist. Für die Einreise selbst ist nur ein Reisepass notwendig, der für 6 Monate ab Einreise gültig sein muss. Bei einem Aufenthalt von über drei Monaten ist ein Visum notwendig.

Die Reise entlang der legendären Straße

Es ist sinnvoll, das gewünschte Fahrzeug bereits im Vorfeld zu buchen. Welches das ist, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Ganz klassisch ist die Tour mit einem Mietwagen oder einem Motorrad – einer Harley Davidson. Aber auch ein Wohnmobil ist ein hervorragender Wegbegleiter. Bei der Buchung sollte angegeben werden, dass das Fahrzeug die Route 66 entlanggefahren werden soll. So weiß die Autovermietung bereits im Vorfeld, worauf es ankommt.

Der Weg entlang der Strecke ist gesäumt von Motels. Eine Übernachtungsmöglichkeit ist also in jedem Fall zu finden. Typischerweise weisen leuchtende Neon-Reklamen auf freie Zimmer hin. Auch in den umliegenden Städten finden sich verschiedene Unterkünfte, damit der nächste Tag auf der Straße ausgeruht begangen werden kann. Dasselbe gilt für die zahlreichen Diners, die sich hier finden.

Sicherheit

Die Route 66 führt durch zahlreiche entlegene Gebiete, die heute nicht mehr regelmäßig befahren werden. Deshalb ist die eigene Sicherheit wichtig, wenn eine Tour über den Highway geplant wird. Für den Fall einer Panne sollte das notwendige Werkzeug mitgenommen werden, damit die Weiterfahrt zum nächsten Ort möglich ist. Außerdem zählt ausreichend Proviant, vor allem Wasser, als wichtiger Bestandteil der eigenen Sicherheit. Gerade im Sommer kann es auf einzelnen Abschnitten unerträglich heiß sein. Bei 40 Grad sollte deshalb für ausreichend Flüssigkeit gesorgt werden.

FAQ

Wie lange dauert es, die gesamte Route 66 zu befahren?

Wer die gesamte Strecke zurücklegen möchte, sollte mit mindestens zwei bis drei Wochen rechnen. Wie lange die Fahrt tatsächlich dauert, hängt davon ab, wie viele Städte entlang der Strecke besucht werden sollen und wie viele Sehenswürdigkeiten besucht sein wollen. Durchschnittlich benötigen die meisten Touristen 19 Tage für die knapp 4.000 Kilometer lange Strecke

Wo beginnt die Route 66 und wo endet sie?

Offiziell beginnt die Route 66 in Chicago in der East Adams Street an der Kreuzung South Michigan Avenue. Sie endet in Los Angeles am Santa Monica Boulevard, wobei sie durch Beverly Hills und Hollywood führt. Das offizielle Schild, dass das Ende der Route 66 kennzeichnet, ist übrigens ein beliebtes Fotomotiv mit Symbolcharakter.

Welche Jahreszeit eignet sich am besten für die Route 66?

Die Route 66 führt quer durch die USA, was bedeutet, wer die gesamte Strecke zurücklegen will, muss auch die Wüstenregionen durchfahren. Diese Regionen können im Sommer schnell mit 40 Grad Celsius auf das Gemüt schlagen. Deshalb sind der Frühling und der Herbst für die Reise grundsätzlich am besten geeignet. So können die Fahrt und das Sightseeing entspannt genossen werden.

Fazit

Wer die USA besucht, sollte sich eine Fahrt entlang der Route 66 nicht nehmen lassen. Denn obwohl es sich dabei letztlich nur um eine Straße handelt, verkörpert sie gleichzeitig so vieles mehr. Die unendlich scheinenden Weiten, die Freiheit und das Lebensgefühl, die dem Reisenden auf dieser Strecke folgen, sind einmalig und machen den Besuch in den Staaten zu einem ganz besonderen Erlebnis. Obwohl sich selbst ein Umweg lohnt, ist es ein Highlight, das während des Besuchs von Los Angeles als geradezu unumgehbar erscheint.

Walt Disney Concert Hall in Los Angeles

Die Walt Disney Hall in L.A. in Kaliforniern ist ein sehr beeindruckendes Bauwerk, dass man bei einem Besuch in dieser Millionenmetropole in jedem Fall besichtigen sollte. Die Hall findet man auf einem Hügel von Bunker Hill, in der 111 South Grand Avenue in Downtown. Begrenzt wird der Komplex von der Hope Street, der Grand Avenue und der ersten und zweiten Straße.

Die Walt Disney Concert Hall ist eines von den vier berühmten Veranstaltungsgebäuden des Los Angeles Music Centers und ist damit eines der größten Zentren für die darstellenden Künste in den Vereinigten Staaten. Erbaut wurde sie nach den Plänen des Architekten und Designers Frank Gehry und wurde am 23. Oktober 2003 eröffnet. Die Halle verfügt über eine sehr moderne Akustik und ist aufgrund ihrer Architektur eine der bedeutendsten Konzerthallen der Welt. Allein das Gebäude gehört zu den TOP Sehenswürdigkeiten von Los Angeles.

Über die Architektur gab es zwar sehr viele Meinungsverschiedenheiten, aber bei der Brillanz der Akustik sind sich alle Kritiker einig, dass es besser nicht gehen kann. Zu Hause ist in der Walt Disney Hall unter andrem das Los Angeles Philharmonic Orchestra, dass von Esa-Pekka Salonen geleitet wird. Auch die Los Angeles Master Choräle zeigen hier, was sie können. Finanziert wurde der Bau durch eine Kooperation zwischen Lillan Disney und weiteren Mitgliedern der bekannten Disney Familie sowie vielen privaten Investoren.

Auch der Los Angeles County hat sich mit finanziellen Mitteln an diesem Wunderwerk der Baukunst beteiligt. Die Walt Disney Hall sieht einem großen Segelschiff sehr ähnlich und ist aus rostfreiem Stahl gebaut. Auf einer Fläche von rund 2100 Quadratmetern finden mehr als 2200 Personen Platz. Neben dem Konzertsaal gibt es noch zahlreiche Foyers und Nebenräume.

Walt Disney Center - Konzertsaal
Walt Disney Center – Konzertsaal
Walt Disney Concert Hall in Los Angeles
Walt Disney Concert Hall in Los Angeles

County Museum of Art – LACMA – in Los Angeles

Das Los Angeles County Museum of Art, kurz einfach nur LACMA genannt, ist ein Kunstmuseum, dass man im Jahre 1910 gegründet hat. Es befindet sich am Wilshire Boulevard in Los Angeles und umfasst mehr als 100.000 Werke von der Antike bis heute. Aufgrund dieses Reichtums an Kunstwerken ist es das größte Museum in den USA. Schon der Außenbereich ist eine Sehenswürdigkeit, die sich ein Tourist nicht entgehen lassen sollte. Besonders zu erwähnen ist hier die Sammlung der amerikanischen, islamischen und koreanischen Kunst.

Als das Museum gegründet wurde, war es noch ein Teil des Museums of Science, History and Art, dass sich im Park der University of Southern California befand. Damals verfügte es noch nicht über eine eigene Sammlung und hatte auch gar nicht die finanziellen Mittel, eine Sammlung auf die Beine zu stellen. Die hier ausgestellten Werke waren allesamt nur Leihgaben. Allerdings wuchs die Sammlung in den 1920er und 1930er Jahren sehr an, denn viele fanden das Museum sehr interessant und bedachten es mit finanziellen Zuwendungen.

Besonders die Werke aus der asiatischen Kunst wuchsen recht schnell. Daher wurde die Ausstellungsfläche sehr schnell viel zu klein und der Museumsbau wurde um einen Flügel erweitert. Die Werke der amerikanischen und europäischen Kunst und auch ägyptische Kunstgegenstände kamen nach dem Zweiten Weltkrieg hinzu. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Schenkungen von William Randolph Hearst. Als das Kuratorium mit dem Gedanken spielte, sich als unabhängiges Museum zu etablieren, stiftet Allan Hancock ein Grundstück am Wilshire Boulevard und 1965 eröffnete man das heutige Los Angeles County Museum of Art.

Bereits zwei Jahre nach der Eröffnung wurde ein eigenes Zentrum gegründet, dass sich um die Konservierung und Restaurierung der Sammlung kümmert.

County Museum of Art - LACMA
County Museum of Art – LACMA
County Museum of Art - LACMA
County Museum of Art – LACMA

Los Angeles: die faszinierende kalifornische Metropole

Die US-amerikanische Großstadt Los Angeles liegt im Bundesstaat Kalifornien am Pazifischen Ozean. Mit fast vier Millionen Einwohnern ist LA nicht nur die größte Stadt Kaliforniens, sondern zudem nach New York die zweitgrößte Metropole der USA. Los Angeles ist eine Stadt der Gegensätze, denn es leben dort sowohl sehr viele äußerst reiche Menschen als auch viele, die kaum Geld genug haben, um sich zu ernähren. Eine weltweite Bekanntheit genießt die US-Metropole vor allem durch die vielen Filmproduktionen im Stadtteil Hollywood, was jedoch nur einer von vielen Gründen dafür ist, dass die Stadt für Städtetouristen ein äußerst beliebtes Ziel darstellt.

Die nachfolgenden Abschnitte sollen Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten liefern, die Touristen in Los Angeles haben. So finden Sie einen Abschnitt über einige der wichtigsten Attraktionen der Stadt, die Besucher sich auf alle Fälle betrachten sollten, Infos über die interessantesten Stadtteile von LA sowie über die bekannte Museumsmeile.

Los Angeles – Wissenswertes über Los Angeles

Los Angeles ist besser bekannt unter dem Kürzel L.A. und ist eine Stadt in Kalifornien, in den USA. L.A. befindet sich direkt am Pazifischen Ozean und ist vor allem durch seinen Stadtteil Hollywood weltweit als Traumfabrik bekannt. In Los Angeles leben rund vier Millionen Menschen, sodass L.A. nach New York die zweitgrößte Stadt in den USA ist. Zudem gehört L.A. zu den größten Ballungsräumen der Welt.

Los Angeles ist nicht nur die Hauptstadt und der Verwaltungssitz des Los Angeles County, sondern ist auch das Wirtschafts-, Geschäfts- und Kulturzentrum von Kalifornien. Hier gibt es zahlreiche Universitäten, Hochschulen sowie Forschungsinstitute, Theater und Museen. Besonders bekannt ist L.A. aber wegen des weltgrößten Standorts der Flugzeug- und Raumfahrtindustrie, der Film- und Fernsehindustrie und der Musikszene.

Gegründet wurde L.A. von Gouverneur Felipe de Neve am 4. September 1781 als El Pueblo de la Reina de Los Angeles. Dies ist spanisch und bedeutet übersetzt so viel wie „Das Dorf der Königin der Engel“. Das Zentrum von L.A. sowie viele Vororte befinden sich im Durchschnitt auf einer Höhe von 100 Metern über dem Meeresspeiegel. Im Westen und im Süden grenzte L.A. an die Bucht von Santa Monica, im Osten und Norden befinden sich Gebirgsketten und im Norden zudem das San Fernando Valley. Der Griffith Park und die Santa Monica Mountains von Hollywood, schneiden das Tal vom Rest ab.

Insgesamt macht L.A. eine Fläche von 1290 Quadratkilometern aus, von denen 1214 Quadratkilometer Landfläche sind. Immer wieder in die Schlagzeilen gerät L.A. wegen der großen Umweltprobleme. Die Stadt gehört zu den Städten, mit der größten Smog-Belastung in den USA.

Los Angeles in Fakten

  • Gründung: 04.09.1781
  • Staat: Vereinigte Staaten
  • Bundesstaat: Kalifornien
  • County: L. A. County
  • Einwohner: 3.849.378
  • Fläche: 1.290,6 km

Los Angeles auf der Landkarte

Los Angeles auf der Landkarte
Los Angeles auf der Landkarte

Sehenswertes und interessantes in Los Angeles

In L.A. gibt es unheimlich viele Sehenswürdigkeiten, alleine schon durch die hohe Promidichte, ist Los Angeles immer einen Besuch wert. Bekannt sind die vielen beeindruckenden Bauwerke, wie die Walt Disney Concert Hall, die am 23. Oktober 2003 eröffnet wurde. Entworfen wurden das Gebäude von Frank Gehry und ist die Spielstätte des Los Angeles Philharmonic Orchestra und der L.A. Master Choräle. Faszinierend ist auch das Hollywood Bowl, ein natürliches Amphitheater in der Hügellandschaft in Hollywood. Neben dem Hollywood Bowl Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, traten hier auch schon bekannte Künstler wie die Beatles und Frank Sinatra auf.

Vor allem im Sommer ist der Veranstaltungskalender des Hollywood Bowl prall gefüllt. Weitere touristische Sehenswürdigkeiten und Highlights in Los Angeles sind die beeindruckenden Theater, wie am Theater District am Broadway. Besonders sehenswert ist hier das Bradbury Building, das Los Angeles Theater, und das Grauman´s Chinese Theatre auf dem Hollywood Boulevard. Bekannt ist dies 1927 eröffnete Theater vor allem durch die Hand- und Schuhabdrücke der Filmstars, die im Eingangsbereich des Kinos in Zementblöcken zu finden sind.

Neben diesen Sehenswürdigkeiten gibt es in L.A. auch sehr viele Museen, von denen das Hammer Museum sehr beeindruckend ist. Hier kann man eine Sammlung von alten Meistern und französischen Impressionisten bestaunen. Zudem nicht verpassen darf man das Southwest Museum mit indianischen Ausstellungsstücken, die Huntington-Bibliothek mit Manuskripten, Büchern, Fotografien und alten Kunstwerken, sowie das Los Angeles County Museum of Art, ein Kunstmuseum am Wilshire Boulevard. Vom Sightseeing erholen kann man sich in einem der vielen parks, wie dem „El Pueblo de Los Angeles State Historic Park“ oder dem Griffith Park, in dem sich das „Gene Autry Western Heritage Museum“ befindet.

Die Stadt

Los Angeles besteht aus mehreren Stadtteilen, die alle einen ganz persönlichen Charakter haben. Bekannt ist die Nobelwohngegend Bel Air, die im Jahre 1923 von Alphonzo E. Bell gegründet wurde. Obwohl hier viele Prominente ihren Wohnsitz haben ist die Region für den Tourismus nicht interessant. Das Gebiet ist zwar frei zugänglich, allerdings hat jedes der Häuser einen privaten Wachdienst. Im Westen von L.A. befindet sich Brentwood, das ebenfalls als sehr wohlhabender Wohnort bekannt geworden ist. Es befindet sich am Fuße der Santa Monica Mountains.

Nördlich von Los Angeles befindet sich der Bezirk Encino, der im Westen an Tarzana, im Norden an die Sepulveda Dam Recreation Area, im Osten an die Sherman Oaks und im Süden an das Encino Reservoir grenzt. Die Attraktion des Bezirks ist das Enciono Velodrom, eine ovale Fahrrad-Rennbahn, die es seit 1963 gibt. Eine weitere interessante Region in L.A. ist South Los Angeles, das bis 2003 South Central Los Angeles hieß. Den Namen änderte man, da South Central ein Synonym für Gewalt und Verbrechen geworden war und man so den Ruf der Gewalttätigkeit loswerden wollten.

Allerdings konnten sich die misten Einheimischen mit dem neuen Namen nicht anfreunden und bis heute ist die Region der gefährlichste Bezirk in L.A. Zahlreiche Straßengangs machen hier den Cops und den Einheimischen das Leben schwer. Zudem gibt es immer wieder blutige Auseinandersetzungen zwischen den Afroamerikanern und den Lations. Am Tage kann man sich als Urlauber aber hier aufhalten, denn es gibt einiges an Sehenswürdigkeiten in South Los Angeles, wie die Watt Towers, das Los Angeles Memorial Coliseum und das Natural History Museum of Los Angeles County. Des Weiteren sehr interessant ist das California African American Museum, die Los Angeles Memorial Sports Area, das California Science Center sowie das Shrine Auditorium.

Stadt Los Angeles
Stadt Los Angeles
Los-Angeles-Stadt
Los-Angeles-Stadt

Der „Walk of Fame“ und andere weltbekannte Attraktionen

In der Metropole Los Angeles gibt es verteilt über das gesamte Stadtgebiet unzählige interessante Sehenswürdigkeiten. Wer sich wirklich alles Sehenswerte in der Stadt betrachten möchte, kann dies nur im Rahmen eines sehr langen Aufenthaltes realisieren. Deshalb werden im Folgenden lediglich die äußerst bekannten Top-Sehenswürdigkeiten und Attraktionen kurz vorgestellt, wie beispielsweise das „Hollywood Sign“, also der markante Schriftzug an einem Hügel im gleichnamigen Stadtteil Hollywood. Dieser Schriftzug ist wohl eines der am meisten fotografierten Sights der Filmstadt. Ebenso interessant ist jedoch der „Walk of Fame“, der sich ebenfalls in Hollywood befindet. Dort sind vor dem in der Straße befindlichen „Grauman´s Chinese Theatre“ zu Ehren der erfolgreichsten Filmstars die weltbekannten Sterne in das Straßenpflaster eingelassen.

Andere Attraktionen, die Touristen unbedingt einmal aufsuchen sollten, sind noch der weltbekannte Prachtboulevard „Rodeo Drive“, wo es so viele exklusive Läden gibt, dass der Boulevard als eine der teuersten Einkaufstraßen der Welt gilt, oder der „Sunset Boulevard“. Letzterer ist mehr als 30 Kilometer lang und zieht sich durch mehrere Stadtteile von Los Angeles. Weiterhin ist Touristen noch zu empfehlen, sich auch das höchste Bauwerk der Stadt, sprich das mehr als 300 Meter hohe Gebäude der „US Bank“ näher zu betrachten.

LA als Etappenziel im Rahmen einer Rundreise durch Kalifornien

 Da viele Europäer nicht in die Staaten reisen, um sich dort nur eine interessante Metropole zu betrachten, sei abschließend noch erwähnt, dass die Stadt sich auch ideal als Etappenziel im Rahmen einer Rundreise beispielsweise durch den Bundesstaat Kalifornien eignet. Hierbei sollten interessierte Touristen sich schon im Vorfeld mit den wichtigsten Attraktionen der Metropole beschäftigen, um ein individuell passendes Besichtigungsprogramm erstellen zu können. Zudem sollte günstigerweise die Aufenthaltsdauer in der „Stadt der Engel“ nicht zu knapp bemessen.

Beverly Hills in Los Angeles

Die Stadt Beverly Hills befindet sich im Herzen von Los Angeles und macht eine Fläche von knapp 15 Quadratkilometern aus. Bekannt ist der Ort vor allem, weil hier unzählige Prominente zu Hause sind. Zahlreiche Schauspieler, Regisseure und reiche US-Amerikaner haben Beverly Hills zu einer der besten Adressen in den USA gemacht.

Die vielen eleganten Häuser, mit beeindruckenden Gärten befinden sich auf einem recht hügeligen Gelände. An den Straßen befinden sich viele Palmen und mit dem Rodeo Drive hat Beverly Hills die teuerste Einkaufsmeile der Welt. Beverly Hills wird von vielen Filmproduktionen immer wieder als Schauplatz hergenommen.

Bekannte Filme und Serien wie Beverly Hills Cop, Pretty Woman und die Serie Beverly Hills 90210 wurden hier vor Ort gedreht. Dass es sich hier um eine sehr reiche Wohngegend handelt, sieht man am durchschnittlichen Einkommen der 33.700 Einwohner von Beverly Hills. Das Durchschnitts-Jahrseinkommen eines Haushaltes liegt bei 103.000 US-Dollar. Während eines Aufenthalts in Los Angeles kommt man gar nicht daran vorbei, einmal in Beverly Hills vorbeizuschauen.

Damit man auch ja kein Haus der Promis verpasst, werden Bußtouren zu den Highlights als Attraktion für Urlauber angeboten. Hier wird einem genau erklärt, wer wo wohnt, was man allerdings schon an den vielen Paparazzi erkennen kann. Zudem erfährt man auf einer dieser Touren mit dem Bus auch viel über die Geschichte von Beverly Hills und ist über den neusten Klatsch und Tratsch von vorderster Front informiert. Mit ein wenig Glück kann man hier den ein oder anderen prominenten Einwohner live sehen.

Beverly Hills
Beverly Hills
Rodeo Drive Beverly Hills
Rodeo Drive Beverly Hills
Rodeo-Drive Los Angeles
Rodeo-Drive Los Angeles

Malibu in Los Angeles

Wer kennt nicht die Rettungsschwimmer von Malibu, David Hasselhoff der einstige Schwarm aller Schwiegermütter? Jedoch gibt es Malibu wirklich und wie in der Fernserie präsentiert sich die Stadt und vor allem der Strand wirklich. In Malibu leben rund 13.000 Menschen unter ihnen sehr viele Prominenzen wie Thomas Gottschalk und Jürgen Klinsmann.

Die meisten Einheimischen wohnen ganz in der Nähe vom Pacific Coast Highway, da dieser die Stadt einmal durchquert. Aufgrund der einzigartigen Sandstrände Malibu State Beach und den Topanga State Beach wird Malibu auch Surf City USA genannt. Im Landesinnern befindet sich der Malibu Creek State Park und den Santa Monica Mountains Nationalpark.

Zudem gibt es in Malibu die Pepperdine University. Bekannt sind aus Malibu aber auch die Ziegel aus der Keramikziegelfabrik von Rhoda May Rindge, die im Jahre 1926 gegründet wurde. Hier wurden in den Malibu Potteries sehr dekorative Fliesen produziert, die in vielen öffentlichen Gebäuden und Residenzen in Los Angeles und Beverly Hills zu finden sind. Im Jahre 1931 wurde die Fabrik durch ein Feuer zerstört und ein Jahr später teilweise wieder neu eröffnet.

Allerdings konnte sie sich von der Weltwirtschaftskrise und dem Feuer nicht wieder erholen. Die Fliesen aus der Firma sind bis heute sehr begehrte Sammlerstücke. Im Jahre 1953 gründete man in Malibu das J. Paul Getty Museum, dass allerdings im Jahre 1997 in das Getty Center in Los Angeles umsiedelte. In die Schlagzeilen geriet Malibu auch im November 2007, als hier durch Waldbrände sehr viele Prominentenvillen niederbrannten.

Jedoch musste Malibu in der Vergangenheit nicht nur unter Feuern leiden, sondern auch unter vielen Naturkatastrophen, wie Überflutungen, was in seine einzigartigen geografischen Lage begründet ist.

Malibu
Malibu
Malibu - Strand und Strandhäuser
Malibu – Strand und Strandhäuser

Kultur in Los Angeles

Los Angeles ist eine Stadt, die anscheinend niemals schläft, denn hier gibt es zu jeder Tag- und Nachtzeit etwas zu erleben. Es gibt viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Gebäude, in denen jede Menge Veranstaltungen stattfinden. So etwa die Walt Disney Concert Hall, die am 23. Oktober 2003 eröffnet wurde. In dem Gebäude, das Frank Gehry entworfen hat, befindet sich das Los Angeles Philharmonic Orchestra und die LA Master Choräle. Gebaut wurde die Konzerthalle durch eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen Lillian Disney und weiteren Mitgliedern der Disney-Familie sowie zahlreichen Sponsoren und dem Regierungsbezirk von L.A.

Ein weiteres Highlight ist die Hollywood Bowl, ein natürliches Amphitheater, dass sich in einer Hügellandschaft in Hollywood befindet und im Jahre 1922 bereits eröffnet wurde. Hier hat das Hollywood Bowl Orchestra seinen Sitz und im Sommer spielt hier auch das Los Angeles Philharmonic Orchestra. Auch die Beatles, Frank Sinatra und viele weitere weltweit bekannte Künstler sind hier schon aufgetreten. Besonders in den Sommermonaten finden hier sehr viele Konzerte statt. Aber auch wenn hier einmal nichts los ist, kann man das beeindruckende Theater jederzeit besichtigen. Nicht verpassen darf am auch den Theater District am Broadway, denn hier befinden sich viele sehr große Filmtheater.

Beeindruckend ist hier das Bradbury Building, dass im Jahre 1893 erbaut wurde und über ein sonnendurchflutetes Atrium verfügt. Sehr extravagant ist das Los Angeles Theater, welches im Jahre 1931 in nur 90 Tagen erbaut wurde. Des Weiteren in keinem Fall verpassen darf man das Grauman´s Chinese Theatre, das sich auf dem Hollywood Boulevard befindet. Ganz im Stil einer chinesischen Pagode wurde es im Jahre 1927 eröffnet und wurde durch die vielen Hand- und Schuhabdrücke der Filmstars, die sich im Eingangsbereich des Kinos in Zementblöcken befinden, weltberühmt. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Kodak Theatre, in dem seit 2002 die weltberühmten Oscars Academy Awards vergeben werden.

Walt Disney Concert Hall in Los Angeles
Walt Disney Concert Hall in Los Angeles

Los Angeles County – mit vielfältiger Landschaft

Im Los Angeles County sind rund 9,9 Millionen Menschen zu Hause. Das macht die Region nicht nur zur bevölkerungsreichsten im County Kalifornien, sondern in der gesamten USA. In Los Angeles befindet sich der Sitz der Verwaltung des Los Angeles County. Interessant in diesem County ist die Küstenregion mit vielen Stränden, sie sehr städtisch geprägt ist. Aber auch das Hinterland ist überaus interessant. Der Los Angeles County macht eine Fläche von 10.517 Quadratkilometer aus und grenzt an den Pazifischen Ozean.

Im Landesinnern gibt es einige Flüsse, wie den Los Angeles River, den Rio Hondo und den Santa Clara River. Auch einige Erhebungen gibt es hier, wie die bekannten Rocky Mountains, die San Gabriel Mountains und die Santa Clara Mountains.

Zum Los Angeles County gehören auch einige Inseln vor der Küste, wie die San Clemente Island und die Santa Catalina Island. Der Großteil der Küste von Los Angeles County grenzt an die weltbekannte und wunderschöne Bucht von Santa Monica. Bekannt ist Los Angeles County wegen seiner vielen tollen Städte und Stadtteile, wie Beverly Hills, Hollywood und Baldwin Park.

Der Griffith Park ist der größte Park im gesamten Los Angeles County und zieht jedes Jahr Millionen von Menschen an, die es sich hier gut gehen lassen. Highlights im Veranstaltungskalender des Countys ist die Rose Parade in Pasadena sowie die Los Angeles County Fair, die jedes Jahr in Pomona stattfindet. Im Übrigen war das Los Angeles County eines der ersten Countys, die in Kalifornien gegründet wurde. Die Gründung geht auf das Jahr 1850 zurück.

Los-Angeles-Country
Los-Angeles-Country
Santa-Monica-Bucht
Santa-Monica-Bucht
Santa Catalina Island
Santa Catalina Island
Route-66
Route-66

Parks in Los Angeles

Neben sehr vielen interessanten Bauwerken und einer beeindruckenden Anzahl an Sehenswürdigkeiten hat Los Angeles auch tolle Parks zu unterschiedlichen Themenbereichen zu bieten. Somit ist ein Spaß für die ganze Familie garantiert. Sehr interessant ist der „El Pueblo de Los Angeles State Historic Park“, in dem sich die Plaza Church befindet, die man im Jahre 1822 fertiggestellte hat. Des Weiteren sehr interessant ist der Griffith Park, in dem sich das „Gene Autry Western Heritage Museum“ befindet. Hierbei handelt es sich um ein Observatorium, ein Planetarium und dem Zoo von Los Angeles.

Ein Museum für Wissenschaft und Industrie sowie ein Naturhistorisches Museum befindet sich im Los Angeles Memorial Colosseum, das sich wiederum im Exposition Park befindet. Der Eylsian Park ist recht zentral gelegen und ist der Ort, an dem sich das Dodger Stadium du die L.A. Police Academy befindet. Für Kinder und kindgebliebene sind die Freizeitparks Disnyland und Disney´s California Adventure besonders interessant. Des Weiteren gibt es den Los Angeles National Forrest, der sich ganz in der Nähe von L.A. City befindet.

Hier gibt es endlose Pazifikstrände, denn die Küste von Los Angeles ist rund 115 Kilometer lang. Besonders schön ist es am bekannten Strand von Santa Monica und am Venice Beach. Ein weiterer interessanter Park ist der Hancock Park, in dem sich eine Ansammlung von Gruben in unterschiedlicher Größe befindet, die aus natürlichem Asphalt bestehen und La Brea genannt werden. Hierbei handelt es sich um eine der an Fossilien reichsten Fundstelle aus dem Eiszeitalter. Im Hancock Park befindet sich zudem noch das Los Angeles County Museum of Art, in dem eine beeindruckende Kunstsammlung beherbergt wird.

Echo-Park
Echo-Park
Griffith-Park
Griffith-Park

Kriminalität im Los Angeles

In Kalifornien und damit auch in Los Angeles ist die Kriminalitätsrate sehr hoch. Besonders die Bandenkriminalität macht Los Angeles zu einem gefährlichen Pflaster, denn die Stadt zählt zu den Städten, mit der höchsten Anzahl an Straßenbanden. Mehr als 400 Gangs mit rund 40000 aktiven Mitgliedern zählt die Stadt in den USA.

Dieser großen Anzahl stehen gerade einmal 350 Sonderbeamte der Polizei gegenüber, die sich auf die Bandenkriminalität spezialisiert haben. Als Tourist sollte man sich besonders in der Nacht von einigen Stadtteilen fernhalten, denn wegen der Bandenkriege ist es hier viel zu gefährlich. Vor allem auf die Stadtteile South Los Angeles, Venice und Watts trifft dies zu. Aber auch in den Vororten Compton, Inglewood und Lynwood ist es in der Nacht besonders gefährlich. Dabei gehört der Vorort Compton zu den gefährlichen Orten in den Vereinigten Staaten.

Nach Angaben eines Forschungsinstitutes liegt die Mordrate in dieser Gegend um eine achtfaches über dem Landesdurchschnitt. Neben Mord gehört zu den häufigsten Straftaten Vergewaltigungen, Raubüberfalle, schwere Körperverletzungen und Einbruchdiebstähle in Privatwohnungen. Aber auch die Anzahl der Diebstähle aus Kraftfahrzeugen und andere Diebstähle sowie Autodiebstähle sind recht hoch. Im Stadtteil East Los Angeles gibt es eine Ausgangssperre, die um 22 Uhr beginnt. So versucht man, die brutalen Gangs in den Griff zu bekommen.

Die Polizei ist hier zu jeder Zeit präsent und macht auch die herumlungernden Jugendlichen darauf aufmerksam, dass Sperrstunde ist bzw. fragt nach, ob es etwas besonders gibt. Allerdings geben die wenigsten hier Auskunft, weil fast jeder Mitglied einer Gang ist. In diesem Stadtteil gibt es eine fünfköpfige Spezialeinheit, die sich dem Kampf gegen den Bandenterror verschrieben haben. Die Arbeit der Cops trägt die ersten Früchte, denn im Jahre 2007 ist im Vergleich zum Vorjahr die Kriminalitätsrate um sieben Prozent gesunken.

Kriminalität
Kriminalität

Long Beach in Los Angeles

Die Stadt Long Beach im Los Angeles County in Kalifornien ist mit einer Fläche von 170 Quadratkilometern das zu Hause von rund 476.000 Einwohnern. Gegründet wurde die Stadt als Willmore City im Jahre 1880. Bekannt ist Long Beach vor allem wegen seines Hafens, der als der zweitgrößte in den USA und als zehntgrößter auf der ganzen Welt gilt. Die Stadt bietet dem Besucher ein sehr breites kulturelles Angebot, wie das Long Beach Blues Festival, dass bereits seit 1980 jedes Jahr hier stattfindet.

Auf den Straßen rund um das Convention Center am Hafen findet jedes Jahr der Long Beach Grand Prix statt. Das Champ-Car-Rennen ist eines der größten Grand-Prix-Events der Welt und zieht jedes Jahr tausende von Besuchern an. Das drei Tage dauernde Spektakel wird auch oft als das Monaco der USA bezeichnet, weil hierbei auf öffentlichen Straßen gefahren wird, wie es auch bei der Formel Eins in Monaco der Fall ist. Des Weiteren bemerkenswert sind die vielen Parks und Erholungsgebiete, die es in Long Beach gibt.

Dafür wurde die Region in den Jahren 2002, 2003 und 2004 mit der Goldmedaille auszeichnet. Im Hafen von Long Beach befindet sich die Queen Mary, die hier ihren letzten Ankerplatz gefunden hat, und heute als Hotel und Museum ihre Dienste verrichtet. In Long Beach hatten zwei große Fugzeughersteller ihren Sitz, die inzwischen aber ihre Tätigkeiten eingestellt haben. In den ehemaligen Produktionshallen befindet sich heute das Flugzeug mit der größten Spannweite der Welt, dass man besichtigen kann. Long Beach kann man hervorragend erreichen, denn durch den Hafen, den Long Beach Municipal Airport und diverse Free- und Highways ist eine perfekte Verkehrsanbindung gegeben.

Long-Beach - Hafen
Long-Beach – Hafen

Santa Monica in Los Angeles

Sie Stadt Santa Monica befindet sich in der Bucht von Santa Monica in der Nähe von Pacific Palisades, Malibus und Brentwood sowie Venice. Hier leben rund 85.000 Einwohner, die von Palisades Park einen wunderbaren Ausblick auf den Pazifik haben. Beliebt ist Santa Monica aber auch bei den Touristen, denn hier herrscht ein wunderbar freundliches Wetter und die Strände bestehen aus einem hellen, feinen Sand.

Auch das Hinterland ist äußerste beeindruckend und ist ohne Zweifel das touristische Zentrum von Los Angeles. Santa Monica ist nicht nur eine der beliebtesten Wohngegenden in L.A., sondern auch eine der teuersten. Der Santa Monica Pier ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde in den 1920er Jahren gebaut. Heute befindet sich hier ein kleiner Vergnügungspark. Im Vergnügungspark befindet sich eine Achterbahn und auch ein Riesenrad, welche die Hauptattraktionen sind. Bekannt ist auch das alte Pferdekarussell, dass sich seit 1947 im Looff Hippodrom befindet. Da der Santa Monica Pier sehr nah am Strand gelegen ist, kommen hier besonders viele Touristen hin.

Zudem sind in den Abendstunden sehr viel Straßenkünstler hier unterwegs, die die Besucher unterhalten. Am Ende der Third Street-Promenade befindet sich das Einkaufszentrum Santa Monica Place, das von Frank Gehry entworfen wurde. Wem der Trubel der Stadt zu viel wird, der findet in den Santa Monica Mountains Erholung. Erreichen kann man Santa Monica perfekt über den Fughafen von Los Angeles. Zudem gibt es ein hervorragend ausgebautes Buslinienetz. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war Santa Monica auch über eine Straßenbahn mit Los Angeles verbunden. Aufgrund des immer stärker werdenden Automobilverkehrs wurde die Linie jedoch stillgelegt.

Häuser am Strand in Santa Monica
Häuser am Strand in Santa Monica
Santa Monica
Santa Monica
Santa-Monica Strand
Santa-Monica Strand
Santa Monica Route 66
Santa Monica Route 66
Santa-Monica Radweg unter Palmen
Santa-Monica Radweg unter Palmen

Museum of the Holocaust Los Angeles

Eines der renommiertesten Museen in Los Angeles ist das Los Angeles Museum of the Holocaust. Zudem ist es das älteste Museum in den USA und entstand aus einer Gruppe von Holocaust-Überlebenden, die sich in einem Kurs „Englisch als Fremdsprache“ an der Hollywood High School kennengelernt hatten. Sie tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und jeder von ihnen hatte noch Fotos und Gegenstände sowie KZ-Uniformen und andere Dinge aus der Holocaust-Zeit. Sie beschlossen die Dinge nicht nur sicher aufbewahren zu wollen, sondern sie auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zudem wollten sie einen Ort schaffen, an dem man den vielen Toten dieser Zeit gedenken konnte. Wichtig war dieser Gruppe aber auch, dass sie die Welt über die grausame Zeit informieren wollten. Sie gründeten das Los Angeles Museum of the Holocaust im Jahre 1961. Bis heute sind die Gründer noch aktiv in das Museumsgeschehen eingebunden. Das Museum hat in den letzten Jahren auf dem Gebiet des Holocaust eine einzigartige Arbeit geleistet, denn es war das erste Museum im Land, in dem ein Trainingsangebot für Lehrer angeboten wurde, damit Lehrer im Unterricht mit diesem sensiblen Thema richtig umgehen können. In den 1980er Jahren ermöglichte das Museum zudem einen Dialog zwischen den Familien der Opfer und denen der Täter.

Im Museum findet man immer wieder weitere interessante Ausstellungen, so gab es hier eine Ausstellung über die Verfolgung der Homosexuellen im 3. Reich. Zudem ist es das einzige kostenlose Museum in Los Angeles, denn die Gründer wollten, dass niemand aus finanziellen Gründen nicht das Museum besuchen kann. Auch Schulen, die sich niemals einen solchen Ausflug leisten könnten, werden mit einem kostenlosen Transport ins Museum geholt.

Holocaust
Holocaust
Jüdischer Friedhof Los Angeles
Jüdischer Friedhof Los Angeles

Metro in Los Angeles

Die Stadtbahn von Los Angeles County ist die Los Angeles County Metro Rail, deren heutiges Netz seit dem Jahre 1990 auf fünf Linien ausgebaut wurde. Von diesen fünf Strecken sind allerdings nur zwei Voll-U-Bahnen, während die anderen Linien Stadtbahnstrecken sind. Jeden Tag nutzen rund 283.000 Menschen dieses Bahnnetz. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besaß Los Angeles noch das längste Straßenbahnnetz der Welt, das von Pacific Electric Railway und der Los Angeles Railway betrieben wurde. Da jedoch auch in L.A. das Auto im Verkehr immer wichtiger wurde, wurden die Straßenbahnnetze seit den 1930er Jahren immer weiter stillgelegt.

Die letzte Straßenbahnlinie gab man im Jahre 1963 auf. Allerdings entschied man sich rund 20 Jahre später zur Planung des heutigen Netzes, denn die Umweltbelastungen durch die vielen Autos sprachen nicht dafür, ohne öffentliches Schienennetz weiterzumachen. Die Planung des Liniennetzes war jedoch eine sehr große Herausforderung, denn Los Angeles ist ein sehr erdbebengefährdetes Gebiet. So musste ein Netz gebaut werden, dass Erdbeben von 7,5 auf der Richter-Skala standhalten kann. Das Schienennetz besteht heute aus zwei Systemen. Zum einen gibt es das Straßenbahnnetz, dass überwiegend über der Erde verläuft und über Oberleitungen Fahrstrom bezieht.

Des Weiteren gibt es das Untergrundbahnnetz, dass man über Stromschienen betreibt. Beide Systeme machen eine Länge von rund 118 Kilometern aus, von denen knapp 30 Kilometer unter der Erde verlaufen. Zum System der Metro Los Angeles gehören auch noch drei Schnellbuslinien. Aufgrund der guten Vernetzung kommt man als Tourist wunderbar zu allen Attraktionen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin.

Hollywood Metro Station in Los Angeles
Hollywood Metro Station in Los Angeles

Freizeit in Los Angeles

In Los Angeles gibt es unzählige Möglichkeiten, wie man seine Freizeit sinnvoll und interessant gestalten kann. An erster Stellte steht sicher der Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Los Angeles. Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken. Viele Besucher und auch die Einheimischen zieht es an die Strände der Pazifikküste. Am beliebtesten ist hierbei Venice Beach, mit der breite Promenade, dem Venice Boardwalk, der auch als Ocean Front Walk bekannt ist. Hier treffen sich am Wochenende und im Sommer fast jeden Tag, viele Musiker, Maler und Artisten.

Allerdings ist Venice Beach am Abend ein sehr gefährlicher Ort, denn es gibt hier sehr viel Straßenbanden und Dealer. Daher darf man sich auch nach Sonnenuntergang nicht mehr am Strand aufhalten. In der Nähe von Venice befindet sich Santa Monica, einer der ältesten Badeorte von Los Angeles. Charakteristisch für diesen Stadtteil ist das betonte Gesundheitsbewusstsein der Bewohner, die meist Schriftsteller und Rockstars sind. Bekannt ist Santa Monica aber auch wegen der strengen Mietpreiskontrollen und der sehr strengen Bauvorschriften.

Sehr viele Prominente findet man an der Strandkolonie von Malibu. Surfer finden ein Eldorado am Surfrider Beach, wo man ebenfalls hin und wieder einen Promi beim Surfen entdecken kann. Interessant ist auch der Malibu Creek State Park, der sich an der Las Virgenes Road befindet. Der Park gehört den Studios der 20th Century Fox und war die Kulissen von zahlreichen Filmen, wie den Tarzan Filmen. Der Park besteht aus immergrün bewachsenen Hängen und ist tausend Hektar groß.

Ziemlich in der Mitte befindet sich ein See sowie mehrere Wasserfälle und schöne Wanderwege. Jedes Jahr im Juni finden in Los Angeles zahlreiche Festivals statt, wie das Playboy Jazz Festival und das Mariachi USA Festival. Weitere Highlights im Veranstaltungskalender von L.A. ist der Independence Day, den amerikanische Unabhängigkeitstag, der am 4. Juli gefeiert wird.

Skater in Los Angeles
Skater in Los Angeles
Street Art am Venice Beach
Street Art am Venice Beach

Griffith Park in Los Angeles

Der größte Stadtpark unter den Parks in Kalifornien ist der Griffith Park, der sich rund zehn Kilometer von Downtown Los Angeles und drei Kilometer von Hollywood in Los Angeles entfernt befindet. Highlight des Parks sind die Griffith Sternwarte, das Gene Autry Western Heritage Museum und der Los Angeles Zoo. Des Weiteren befindet sich hier im Griffith Park Travel Town, in dem man einige alte Lokomotiven besichtigen kann. Der Besuch des Gesamt-Ensembles sollte auf der Liste der zu besichtigen Sehenswürdigkeiten von Los Angeles nicht fehlen.

Zudem befindet sich hier ein Reitzentrum, dass man im Jahre 1984 anlässlich der Olympischen Spiele errichtet hat. Hinzu kommen noch mehrere Golf- und Tennisplätze sowie viele Wanderwege, die zu einer größeren und auch zu vielen kleineren Wanderungen einladen. Besonders beliebt bei Touristen und Einheimischen ist die Möglichkeit, den Park mit einem geliehenen Pferd erkunden zu können. Zudem hat man vom Park aus viele wunderbare Aussichtspunkte auf die beeindruckende Millionenmetropole Los Angeles.

Im Griffith Oberservatory, die Sternwarte, gibt es eine Plattform, von der aus man nicht nur einen fantastischen Blick auf L.A. hat, sondern auch über den Pazifik blicken kann. Bei gutem Wetter kann man sogar die 41 Kilometer entfernte Insel Catalins Island sehen. Besonders schön ist es hier in der Abenddämmerung, weshalb das Oberservatory auch bis 22 Uhr geöffnet hat. Dann kann man nämlich genau beobachten, wie sich die Stadt Los Angeles in ein großes Lichtermeer verwandelt.

Auch der Sonnenuntergang über dem Meer ist von hier aus beeindruckend zu beobachten. Das Observatorium bietet aber noch viel mehr als nur Wahnsinns-Ausblick auf L.A. Im weißen Kuppelbau befindet sich die Hall of Science, das Planetarium und das Laserium. In der Hall of Science bekommt man auf beeindruckende Art und Weise alles Wissenswerte über die Astronomie beigebracht.

Griffith-Park
Griffith-Park

 

Griffith Oberservatory
Griffith Oberservatory
Griffith-Oberservatory
Griffith-Oberservatory

Rose Bowl Stadium in Los Angeles

Das traditionsreiche Stadion Rose Bowl befindet sich im Stadtteil Pasadena im Los Angeles County. Breits fünfmal wurde hier der weltbekannte Superbowl, das Finalspiel der National Football League, ausgetragen. Im Jahre 1994 war das Stadion auch der Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft und jedes Jahr am Neujahrstag das Rose-Ball-Spiel des College Football statt. Im Jahre 1999 wurden hier in diesem Stadion einige Spiele sowie das Finale der Frauenfußball-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Damit ist dieses Stadion das einzige, neben dem Rasund Stadion in Solna (Schweden), in dem ein WM-Finale der Herren und der Frauen ausgetragen wurde. Im Jahre 1921 plante der Architekt Mayron Hunt das Stadion und bereits am 1. Januar 1923 war die offizielle Eröffnung. Die ursprüngliche Form des Stadions war wie ein Hufeisen, inzwischen hat man es aber bis zu seiner heutigen Form mehrfach verändert und angebaut. Das Stadion ist an allen Enden geschlossen, nachdem man im Jahre 1928 die südlichen Tribünen fertiggestellt hatte. Mehr als 92.500 Menschen finden in dem Stadion nun Platz, dass als National Historic Landmark eingestuft ist.

Bedeutend ist das Stadion für die USA vor allem, weil hier jährlich im College Football um die Rose-Bowl-Trophy gekämpft wird. Viele Amerikaner bezeichnen die Spiele als „The Granddaddy of Them all“, da es sich hierbei um ein sehr traditionsreiches Spiel handelt. Von 1996 bis 2003 war das Rose Bowl Stadion die Heimstätte der Los Angeles Galaxy und seit 198 ist es das Heimstadion des Footballteams der UCLA. In den letzten Jahren erwirtschaftete das Stadion immer mehr Verluste, sodass man nicht mehr in der Lage war, Modernisierungen und Reparaturen vorzunehmen. Die Zukunft des Stadions ist aber trotz der finanziellen Engpässe gesichert, dann das Rose Bowl-Tournament wird bis 2019 jährlich hier stattfinden. Es handelt sich hierbei um eine beliebte Freizeitbeschäftigung in Los Angeles ebenso wie in der ganzen USA.

Rose-Bowl-Stadium
Rose-Bowl-Stadium

Klima von Los Angeles

Die Stadt Los Angeles befindet sich in der subtropischen Klimazone, weshalb die Jahrestemperaturen im Durchschnitt bei 18 Grad Celsius liegt. Die wärmsten Monate sind der Juli und der August, denn in dieser Zeit kann man hier mit durchschnittlich 23 Grad rechnen. Im Januar ist es mit 13,2 Grad Celsius im Durchschnitt am kältesten. Pro Jahr fällt hier im Durchschnitt 305 Millimeter Niederschlag und das überwiegend in der Zeit von November bis April. Der Zeitraum zwischen Mai und Oktober ist meist sehr trocken. Da Los Angeles direkt am Pazifik liegt, liegen die Temperaturen im Sommer am Tage zwischen 22 und 25 Grad.

Ohne den Pazifik wäre es hier wesentlich wärmer, aber der Wind vom Meer sorgt für eine angenehme Kühlung. Im Winter ist es wesentlich kälter, wobei das Thermometer selten unter die 15 Grad Celsius sinkt. Im Sommer wie im Winter sinken die Temperaturen in der Nacht um rund zehn Grad Celsius ab.

Im Jahresdurchschnitt liegt die Luftfeuchtigkeit in Los Angeles bei 50 bis 75 Prozent. Charakteristisch für die klimatischen Bedingungen in L.A. sind die kleineren Klimazonen, die man relativ deutlich voneinander abgrenzen kann. Begründet ist dies in den unterschiedlichen Gebirgszügen, wie das Becken von L.A. das San Fernando Valley.

Hier ist es im Sommer meist einige Grade wärmer, als es an der Küste der Fall ist. Dafür sind die Winter hier spürbar kälter als an der Küste. Los Angeles leidet alle zwei bis drei Jahre an einer extremen Hitze, bei denen Temperaturen über 40 Grad Celsius nicht selten sind. Verantwortlich dafür sind die Santa-Ana-Winde, die über die gleichnamigen Berge aus den östlichen Wüsten kommen. Aufgrund der Hitzewellen kommt es in L.A. immer wieder zu großen Waldbränden. Wegen der klimatischen Bedingungen und der Bevölkerungsdichte hat L.A. zudem mit einer großen Luftverschmutzung zu kämpfen. Die Werte an Ozon-, Stickoxid- und Kohlenwasserstoff sind durch die ansässige Industrie und dem hohen Verkehrsaufkommen sehr hoch.

Los Angeles - Stadtbild mit Palmen
Los Angeles – Stadtbild mit Palmen
Los-Angeles Hermosa-Pier
Los-Angeles Hermosa-Pier

Universal Studios

Die Universal Studios in Los Angeles sind jedem ein Begriff und so muss man sie auch unbedingt besucht haben, wenn man sich in L.A. aufhält. Die Universal Studios sind ein Tochterunternehmen des Medienriesen NBC Universal und ist eines der ältesten und auch größten Filmstudios in den USA. Das auf die Filmproduktion spezialisierte Unternehmen befindet sich in Universal City, genau zwischen L.A. und Burbank.

Um die Filmstudios herum hat man einen Vergnügungspark gebaut, der sich zu einem wahren Touristenmagneten entwickelt hat. Von ihm aus kann man eine Studio-Rundfahrt machen. Im Jahr 1912 wurde der Name Universal erstmals von Carl Laemmle als Aktiengesellschaft eingetragen. Heute gehört der Konzern zu 80 % der General Electric Corporation, den Rest hält die Vivendi SA. Wie in vielen anderen Filmunternehmen auch, gibt es hier ein sehr großes Filmarchiv, in dem sich fast alle Kino- und Kurzfilme befinden, die Universal hergestellt hat.

Auch so gut wie alle Fernsehserien sind hier untergebracht. Des Weiteren befinden sich im Besitz von Universal fast alle Tonfilme, die vor 1950 von Paramount Pictures produziert wurden. Interessant ist auch, dass sich hier einige Alfred-Hitchock-Filme befinden, die ebenfalls ursprünglich von Paramount Pictures herausgegeben wurden. Des Weiteren befindet sich in den Universal Filmstudios alle October Films und die Filme aus der Zeit von 1996 bis 1999 von der Polygram Filmed Entertainment sowie sehr viele NBC TV-Serien und TV Filme, die nach 1973 produziert wurden.

Im Archiv findet man auch einige Filme von anderen Studios, wie von United Artists, einen Film von Alfred Hitchcock, der einst von den Warner Bros. herausgegeben wurde und auch die Rechte für Großbritannien von einem überwiegenden Teil des RKO Pictures Archivs. Für den Touristen hört sich dies zunächst recht langweilig an, für den Filminteressierten sind dies beachtliche Werke, die da im Archiv schlummern.

Universal Studios
Universal Studios
Universal-Studios L.A.
Universal-Studios L.A.
Universal-Studios Los Angeles
Universal-Studios Los Angeles

Bucht von Santa Monica in Los Angeles

Am östlichen Rand des Pazifischen Ozeans, im Süden von Kalifornien, befindet sich die bekannte Bucht von Santa Monica. Ihr östlicher Rand bildet die Grenze von Los Angeles zu ihren südlich gelegenen Vorstädten. In der Bucht münden mehrere kleinere Flüsse wie der Los Angeles River, Malibu Creek und Topanga Creek.

Nach wie vor leidet die Bucht an einer extremen Algenblüte und weiteren Umweltverschmutzungen. Seit den frühen 1980er Jahren ist man bemüht, die Bucht zu reinigen, was bis heute nicht wirkungsvoll gelungen ist. In die Bucht gelangt vor allem in den Wintermonaten, wenn es in Los Angeles viel regnet, sehr viel Schmutzwasser. Zur Bucht von Santa Monica gehören die Städte El Segundo, Hermosa Beach, Malibu, Manhattan Beach, Palos Verdes Estates, Rancho Palos Verdes, Redondo Beach, Santa Monica und Torrance.

Ein weiterer Bezirk ist Pacific Palisades, der zwischen Brentwood, Malibu, Santa Monica und den Santa Monica Mountains gelegen ist. Während der Zeit des Nationalsozialismus waren deutsche Emigranten wie Thomas Mann und Lion Feuchtwanger hier zu Hause. In der Bucht von Santa Monica liegt auch Venice, ein Stadtteil im Westen von L.A.. Bekannt ist dieser Ort vor allem wegen der Kanäle, die dem italienischen Venedig nachempfunden ist. Um Straßen zu bauen wurden ab 1929 die meisten der bekannten Kanäle allerdings zugeschüttet.

Besonders beeindruckend ist das Strandleben von Venice Beach, denn hier tummeln sich auf den Straßen sehr viele Künstler. Zudem trifft sich hier die Jugend von Venice und treibt am Strand unheimlich viel Sport. Sehen und gesehen werden ist hier das Motto. Gegründet wurde Venice 1905 von Abbot Kinney, einem Zigarettenhersteller. Im Jahre 1925 wurde Venice eingemeindet.

Santa-Monica-Bucht
Santa-Monica-Bucht
Sonnenuntergang in der Bucht von Santa Monica
Sonnenuntergang in der Bucht von Santa Monica

Bucht von Santa Monica von ist ein wunderbares Ziel für alle diejenigen, die die Route 66 folgen wollen.

Das Ziel der Route 66 bei L.A. Santa Monica
Das Ziel der Route 66 bei L.A. Santa Monica

Museum der Toleranz Los Angeles

Das Museum der Toleranz befindet sich im Simon Wiesenthal Zentrum in Los Angeles und ist ein unheimlich interessantes Museum, für Jung und Alt. Das experimentelle High-Tech-Museum wurde von Frank Gehry erbaut und im Jahre 1993 eröffnet. Hier werden zwei Themen besonders behandelt: die Dynamik des Rassismus und des Vorurteils in Amerika sowie die Geschichte des Holocausts.

Im Toleranzzentrum werden die Besucher mit den Grundsätzen der Intoleranz des täglichen Lebens vertraut gemacht, während man in der Holocaust-Abteilung ein Zeuge der Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg wird. Für jeden Besucher steht ein Foto eines Kindes zur Verfügung, dessen Leben durch den Holocaust entscheidend verändert wurde. Das Foto und der dazugehörige Pass geben dem Besucher während der ganzen Ausstellung viele Informationen, sodass am Ende das gesamte Schicksal des Kindes erläutert wurde. Eine weitere Abteilung ist das Multimedia Lernzentrum, in dem man an Computern recherchieren kann und viele weitere Informationen erhält.

Des Weiteren sehr interessant sind die Ausstellungsstücke und Dokumente aus der Zeit des Holocaust. Hier findet man sehr viele original Briefe von Anne Frank und viel Kunst aus dem KZ Theresienstadt. Auch Ausstellungsstücke aus Auschwitz sowie eine Flagge, die Insassen des KZ Mauthausen gefertigt haben, kann man hier bestaunen. Das Simon Wiesenthal Center wurde im Jahre 1977 gegründet und ist eine Menschenrechtsorganisation, mit dem Schwerpunktthema Holocaust.

Ziel der Organisation ist es, die Toleranz und das Verständnis gegenüber allen Mitmenschen zu bewahren. Als Nichtregierungsorganisation ist das Simon Wiesenthal Center in den Vereinten Nationen und bei der UNESCO zugelassen. Weitere Standorte neben Los Angeles sind New York, Miami, Jerusalem, Paris und Buenos Aires.

Toleranz in Los Angeles de.depositphotos.com
Toleranz in Los Angeles de.depositphotos.com

Hafen von Los Angeles – Los Angeles Harbor

Der Los Angeles Harbor, der Hafen von Los Angeles, befindet sich in der San Pedro Buch, rund 30 Kilometer von Downtown entfernt. Der Hafenkomplex erstreckt sich auf einer Fläche von rund 30 Quadratkilometern und grenzt an den separaten Hafen von Long Beach. Nachdem im Jahre 1907 hier eine Hafenkommission eingerichtet wurde, ist dieser Hafen der größte Containerhafen in Nordamerika geworden, an dem rund 16.000 Menschen arbeiten.

Ursprünglich war die San Predo Bucht ein flaches Watt, das viel zu weich war, um hier einen Kai errichten zu können. Die Schiffe, die hier ankamen, konnten entweder weit vor der Küste vor Anker gehen und mit kleinen Booten das Land erreichen oder aber sie konnten stranden. Die Lage verbesserte sich im Jahre 1871, als der Kanal nach Wilmington auf zehn Fuß ausgehoben wurde. In den nächsten Jahren wickelte der Hafen dann jedes Jahr rund 450.000 Tonnen Schiffsfracht ab.

Im Jahre 1868 erfolgte der Bau der ersten Eisenbahnlinie, durch die die San Pedro Bucht mit L.A. verbunden war. Die Förderung des Hafens wurde in den Folgejahren immer weiter vorangetrieben und im Jahr 1899 begann man, mit der Unterstützung der US-Regierung, mit dem Bau einer Mole. Der Bezirk rund um den Hafen und der Hafen selbst gelten als eigener Distrikt in L.A., der von einer fünfköpfigen Hafenkommission kontrolliert wird.

Die Mitglieder dieser Kommission wurden vom Bürgermeister ernannt und vom Stadtrat ins Amt berufen. Allerdings hat der große Containerumschlag auch seine Nachteile, denn die Luftverschmutzung ist im Hafen von L.A. besonders groß. Da die Containerschiffe im Hafen Gasöl von minderer Qualität verbrennen und dieselbetriebene Auflieger sowie Lokomotiven im Leerlauf laufen, ist die Luft hier im wahrsten Sinne des Wortes zum Schneiden dick. Der Hafen ist keine klassische Sehenswürdigkeit in L.A., gehört jedoch zu den Must-Have, wenn man die Stadt erkunden und verstehen möchte.

Los Angeles Harbor de.depositphotos.com
Los Angeles Harbor de.depositphotos.com
Long-Beach - Hafen
Long-Beach – Hafen

Venice Beach in Los Angeles

Der Sandstrand Venice Beach ist stolze 4,5 Kilometer lang und befindet sich an der Pazifikküste. Er gehört zu der Kleinstadt Venice, die im Jahre 1925 von Los Angeles eingemeindet wurde. Venice Beach geht im Süden direkt in den Strand von Santa Monica über. Das ganze Jahr ist an diesem Strand etwas los, weshalb es völlig gleich ist, zu welcher Jahreszeit man hier Urlaub macht. Das milde Klima lädt hier immer ein. An den Wochenenden kann man vor lauter Menschenmengen kaum treten. Die vielen Souvenir- und Verkaufsstände locken Tausende von Besuchern an, die sich auf der gesamten Strandpromenade tummeln. Der Venice Beach gehört zu den beliebtesten Stränden.

Die Strandpromenade heißt Ocean Front Walk und zieht die Bewohner und vor allem auch die Touristen magisch an. Neben den vielen Händlern findet man unzählige Straßenkünstler, Musiker, Maler und Wahrsager sowie Artisten. Besonders beliebt ist hier das Graffiti, denn man sieht es ständig erneuert an sämtlichen Hauswänden, Mauern und an den Sportplätzen. Der Venice Beach ist besonders bei den Sportlern beliebt, denn hier gibt es viele Volleyball-, Basketball- und Tennisplätze.

Zudem gibt es eigene Wege für Radfahrer und Inlineskater und einige Halfpipes für die Skater. Weltbekannt ist der Muscle Beach, ein Trainingsgelände für Bodybuilder, direkt am Strand. Traumhaft, hier einfach mal eine Pause vom Shoppen zu machen. Muscle Beach heißt aber auch die gesamte Umgebung von Vencie, denn hier befinden sich unglaubliche viele Fitnessstudios. Am Strand treffen sich aber auch sehr viele Wellenreiter, Wind- und Kitesurfer. Wer den Sport liebt, ist hier genau richtig. Wer nicht, kann wunderbar flanieren und staunen.

Venice Beach
Venice Beach
Street Art am Venice Beach
Street Art am Venice Beach

Museen in Los Angeles

Wer im Rahmen des Besuches einer Stadt gerne auch interessante Museen besucht, kann in LA von einer Besonderheit profitieren, denn es gibt in der Stadt die sogenannte Museumsmeile. Diese ist von der Downtown aus in westliche Richtung über den „Wilshire Boulevard“ zu erreichen, wobei zunächst das Stadtviertel „Little Korea“ passiert wird. Entlang der Museumsmeile können interessierte Touristen viele interessante Museen besuchen wie zum Beispiel das „California Science Center“, das „Natural History Museum“ oder das Kunstmuseum „Los Angeles County Museum of Art“.

Los Angeles und die Museumsmeile

Bekannt ist Los Angeles zwar überwiegend für seine Stars und Sternchen und dem Glamour, den die Stadt in den USA umgebt, aber es gibt weitaus mehr Interessantes in der Millionenmetropole. So gibt es in L.A. zahlreiche Museen, die man in jedem Fall besuchen sollte. Ein Treffpunkt für Liebhabern der Künste ist das Hammer Museum, in dem sich eine Sammlung von alten Meistern und französischen Impressionisten befindet.

Im Southwest Museum findet man viele indianische Ausstellungsstücke und in der Huntington-Bibliothek befinden sich sehr viele Manuskripte, Bücher sowie Fotografien und alte Kunstwerke. Ein weiteres, überaus interessantes Kunstmuseum ist das Los Angeles County Museum of Art, das sich am Wilshire Boulevard befindet. Gegründet wurde es im Jahre 1910 und zeigt eine Sammlung von mehr als 100.000 Werken von der Antike bis heute. Besonders interessant und von einem unsagbaren Wert ist hier die Sammlung zur amerikanische, islamischen und koreanischen Kunst. Seit 1986 gibt es an der California Plaza an der Grand Avenue das Museum of Contemporary, bei dem es sich um ein verspieltes Gebäude aus rötlichen, geometrischen Blöcken handelt. In ihm befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Gemälden und Werken von Künstlern wie Franz Kline, Mark Rothko und Robert Rauschenberg.

Kunstliebhaber dürfen auch das Santa Monica Museum oft Art in der Michigan Avenue nicht verpassen. Hier ist zeitgenössische Kunst ausgestellt. In Brentwood befindet sich das Getty Center, in dem sich seit 1997 das J. Paul Getty Museum und weitere wissenschaftliche Einrichtungen befinden. Das Gebäude wurde vom US-amerikanischen Architekten Richard Meier entworfen, dessen Bauarbeiten sechs Jahre andauerten. Der Milliardär Jean Paul Getty hat in seinem Museum mehr als 50.000 wertvolle Kunstschätze zusammen getragen, die er der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich macht.

Getty Museum
Getty Museum
Kunstausstellung in Los Angeles
Kunstausstellung in Los Angeles

Mount Wilson Observatorium Los Angeles

Das Mount Wilson Observatorium ist eines der ältesten und vor allem erfolgreichsten Observatorien auf der Welt. Man findet es im Nordosten von Los Angeles auf dem Mount Wilson, in einer Höhe von 1.742 Metern über dem Meeresspiegel. George Ellery Hale gründete das Observatorium im Dezember 1904, dass eigentlich ein wissenschaftliches Vorhaben der Carnegie Institution of Washington war.

Hale brachte jedoch kurzer Hand das Snow Solar Telescope zum Mount Wilson, da hier die klimatischen Bedingungen besser waren. So setzte er hier seine Studien, mit einer kleinen Gruppe von Yerkes Wissenschaftlern und Ingenieuren, an der Sonne fort. Seine Arbeit sorgte dafür, dass das Observatorium zu einem der führenden in der Astronomie wurde. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts befanden sich hier zwei der größten Teleskope der Welt.

Hinzu kamen weitere sehr leistungsfähige Einrichtungen, mit denen man die Sonne noch genauer studieren konnte. So machte man hier die verschiedensten Entdeckungen und konnte nachweisen, dass die Sonne nicht zum Zentrum der Milchstraße steht. Zudem gelang der Beweis, dass außer der Milchstraße noch zahlreiche weitere Galaxien Bestand haben. Auch, dass die Sonne über ein Magnetfeld verfügt, dass eine Schlüsselrolle bei der Sonnenaktivität spielt, konnte man durch die Arbeit am Mount Wilson Observatorium beweisen. Heute kann man das Observatorium als Attraktion in L.A. besuchen und dass das ganze Jahr über, ganz gleich welche Witterungsbedingungen herrschen.

Auf den Besucher warten zahlreiche interessante Informationen. Auch wenn man sich eigentlich weniger für die Astronomie interessiert, darf ein Besuch des Mount Wilson Observatoriums nicht fehlen.

Eine andere Sternwarte, die auf Besucher wartet, ist das Griffith Oberservatory im Griffith Park.

Teleskope
Teleskope
Griffith Oberservatory
Griffith Oberservatory

Hollywood Subway im Los Angeles-Lexikon

Der Hollywood Subway ist ein ehemals zweigleisiger Straßenbahntunnel in L.A. Die Strecke ist auch unter dem Namen Belmount Tunnel bekannt, und erstreckte sich vom Beverly Boulevard und dem Glendale Boulevard bis hin zum Subway Terminal Building am Pershing Square.

Fertiggestellt wurde der Tunnel im Jahre 1925 und war bis 1955 im Betrieb. Die Züge der Pacific Electric Railway fuhren diese Strecke ab. Im Tunnel gab es keine Zwischenhalte und die Stromzufuhr erfolgte über eine Oberleitung. Alle knapp 16 Meter gab es eine Fluchtnische und alle 500 Meter ein Notruftelefon. Im Jahre 1927 befestige man eine Zugsicherung, die aus 21 Blocksignalen mit einer automatischen Zugwandbremse ausgestattet war. So konnten jede Stunde und in jede Richtung 144 Züge verkehren, was für die damaligen Verhältnisse sehr viel war. In den 1930er und 1940er Jahren verkehrten jeden Tag 850 Züge nach Glendale, Burbank, Hollywood, West Hollywood, Beverly Hills und Van Nuys.

Im Zweiten Weltkrieg nutzen rund 65.000 Menschen pro Tag diese Strecke. Nach dem Ende des Krieges fuhr die Linie immer mehr Verluste ein und das Automobil setzte sich immer weiter durch. Nach und nach wurden die Strecken daraufhin stillgelegt und durch einige Buslinien ersetzt. Der letzte Zug fuhr am 19. Juni 1955 durch den Tunnel. Danach baute man die Gleise ab und der Tunnel diente zeitweise als Lagerraum für Lebensmittel und gepfändete Autos.

Im Jahre 1967 brach man ein Stück des Tunnels ab, um Platz für das Bonaventure Hotel zu schaffen. Irgendwann ließen sich dann sehr viele Obdachlose hier nieder und Graffiti- Künstler nutzten die kahlen Wände. Da der Tunnel zusehends verfiel, mauerte man ihn im Jahre 2000 schließlich zu. Zwei Jahre später wurde das Gelände von einer Immobilienfirma gekauft, die hier einen Appartementkomplex errichtete.

Strände in Los Angeles

In Los Angeles gibt es unheimlich viel Sehenswertes und doch kann man hier auch wunderbar einen Urlaub am Strand verbringen, denn in L.A. gibt es unzählige schöne Strände. Die Küste von Los Angeles County ist rund 115 Kilometer lang, und beginnt im Norden von Malibu und erstreckt sich bis Long Beach im Süden. Sonne, Sonnenbaden, Schwimmen und Surfen sowie viele weitere sportliche Aktivitäten bestimmen hier den Tag der Einheimischen und der vielen Besucher.

Hier warten wunderschöne, kilometerlange Sandstrände, auf denen sich das kalifornisch Leben pur abspielt. Weltweit bekannt und besonders schön ist der Strand von Malibu, der gleich nach Hawaii als das Surfer-Eldorado gilt. Des Weiteren ist Malibu wegen der hohen Promidichte bekannt und als Drehort der Erfolgsserie Baywatch. Charakteristisch für diesen Strand ist der blaue Himmel, der feine Sand und die idealen Wellen. Ein weiterer, beeindruckender Strand ist der von Santa Monica, denn er ist mehrere Kilometer lang, hat recht zahme Wellen und eine Strandpromenade mit vielen Palmen.

An der Ocean Avenue gibt es zahlreiche Geschäfte und Restaurants, was den Strand sehr beliebt macht. Aber auch die Nähe zu Hollywood, Beverly Hills und zum Los Angeles International Airport machen Santa Monica zu einem beliebten und gut besuchten Reisedomizil. Der Strand ist nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt und ist der beliebteste in ganz L.A. Am Strand gibt es viele Sportmöglichkeiten, wie Softball, Beachvolleyball und Beachsoccer. Auch für eine Fahrradtour ist dieser Küstenabschnitt sehr gut geeignet, denn der Fahrradweg führt von Santa Monica bis zum Torrance Beach im Süden. Auf der Strecke kommt man auch am bekannten Venice Beach vorbei, der ein Eldorado für Sportler ist.

Strand in Los-Angeles
Strand in Los-Angeles
Santa-Monica Strand
Santa-Monica Strand
Malibu
Malibu
Strand in Los-Angeles
Strand in Los-Angeles

Rodeo Drive in Los Angeles

Wer kennt nicht Szene aus Pretty Woman mit Julia Roberts, als sie glücklich mit der Kreditkarte am Rodeo Drive in L.A. shoppen geht. Und wer träumt nicht davon, es ihr nachzumachen? Der Rodeo Drive befindet sich in Beverly Hills und verläuft zwischen dem Wilshire Boulevard und dem Sunset Boulevard. Er macht drei Häuserblöcke aus und ist die Shoppingmeile schlecht hin. Sehr viele reiche Einwohner in der Umgebung sorgten dafür, dass der Rodeo Drive zur Einkaufs- und Flaniermeile Nummer eins in den USA geworden ist. In den Anfängen der 1950er Jahre war der Rodeo Drive noch ein Pferdeweg und wurde erst in den 1970er Jahren zu dem umgebaut, was er heute ist.

Vertreten ist hier alles was Rang und Namen hat und so reihen sich hier Armani, Versace, Gucci und Dior an die Geschäfte von Ralph Laure, Yves Saint Laurent und Valentino. Auch Cartier und Tiffany sowie Louis Vuitton sind hier vertreten. Zudem befindet sich hier das teuerste Einkaufszentrum der Welt. Es besteht aus The Rodeo Collection mit fünf Verkaufsetagen und dem Two Rodeo. Zwischen dem nördlichen Teil des Rodeo Drive und dem Sunset Boulevard befindet sich eine kleine Wohnstraße, in der z.B. der weltbekannte Schauspieler Gene Kelly zu Hause war. Direkt am Anfang des Rodeo Drive befindet sich das Beverly Hills Hotel. Die Straße wurde in der Vergangenheit für sehr viele Filme als Drehort hergenommen.

Die Grundstückspreise und die Mieten sind am Rodeo Drive so hoch, wie nirgendwo anderes auf der Welt. Geschäfte am Rodeo Drive sind an Luxus kaum zu übertreffen und haben eine magische Anziehungskraft auf Touristen, auch wenn die Reisekasse kaum ein Shoppen hier möglich macht. Touristen, deren Portemonnaie etwas weniger prall gefüllt ist, genießen einfach das Flair der Shoppingmeile, schauen den Menschen beim Flanieren zu und betrachten die Rodeo Drive schon für sich als Attraktion.

Rodeo Drive
Rodeo Drive
Rodeo-Drive Los Angeles
Rodeo-Drive Los Angeles
Rodeo Drive Beverly Hills
Rodeo Drive Beverly Hills

Stadtteile Los Angeles

Los Angeles besteht aus sehr vielen interessanten Stadtteilen, wie dem Atwater Village, dass sich im Nordosten von Los Angeles befindet. Der Ort grenzt an den Stadtteil Los Feliz sowie die an die Hollywood Hills, an den Stadtteil Silverlake, den Glassell Park und an Glendale. Rund 8.000 Einwohner sind in diesem beschaulichen und gemütlichen Stadtteil zu Hause, von denen rund die Hälfte weiße sind und der Rest der Bevölkerung aus Afro-Amerikanern, Ostasiaten und Latain-Amerikanern sowie weiteren Nationalitäten besteht.

Des Weiteren überaus interessant und einen Besuch wert ist der Stadtteil Baldwin Village, der ein Teil von Renshaw ist und das die Baldwin Hills angrenzt. Der Ort hat dem Beinamen „The Jungle“, weil es hier zum einen eine sehr üppige Vegetation gibt und zum anderen die Kriminalitätsrate sehr hoch ist. Hier sind zahlreiche Gang zu Hause, weshalb Baldwin Village auch als unsicherste Region von Los Angeles gilt. Am Tage kann man sich hier aber ohne weiteres frei bewegen, denn das Polizeiaufgebot ist groß.

Am Abend jedoch sollte man vor allem als Tourist diesen Stadtteil besser meiden. Im Südwesten von Downtown Los Angeles befindet sich der Stadtteil Crenshaw, der seinen Namen dem Crenshaw Boulevard verdankt. Aus Crenshaw stammen einige Persönlichkeiten wie Ice Cube und Ice-T, beide Rapper und Schauspieler. Extrem schön ist auch Harbor City, in dem rund 24.640 Menschen zu Hause sind. Besonders Menschen aus der oberen Mittelschicht sind hier in den Wohngebieten zu Hause. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Straßenzüge, in denen besonders arme Menschen leben und in denen die Kriminalitätsrate recht hoch ist.

Los-Angeles-Stadt
Los-Angeles-Stadt

Weitere Stadtteile von L.A.

Der Jefferson Park ist ein Stadtteil von Los Angeles, in dem rund 10.400 Menschen zu Hause sind. Der Stadtteil macht gerade mal eine Größe von 1,82 Quadratkilometern aus und grenzt im Norden an Arlington Hights, im Westen an Crenshw, im Süden an Leimert Park und im Osten an West Adams. Eine sehr bekannte Wohngegend und gleichzeitig ein Stadtteil von Los Angeles ist Laurel Canyon. In zahlreichen Filmen und Romanen sowie Liedern wurde sie in der Vergangenheit benannt. Man vermutet, dass der Name auf den dort wachsenden kalifornischen Lorbeer zurück geht, der auf Englisch „California lay Laurel“ genannt wird. Im Jahre 1962 gab es in diesem Stadtteil ein großes Unglück, als die Lockhead Super Constellation in ein Haus abstürzte. Dabei kamen acht Menschen ums Leben.

Unbedingt sehen muss man auch Little Armenia, dass sich in Hollywood befindet. Durch die Red Line der Los Angeles Metro kann man den Stadtteil ganz gut erreichen. Little Armenia grenzt direkt an den bekannten Hollywood Boulevard und den Santa Monica Boulevard. Ebenso interessant ist Little Ethiopia, dass sich im Carthay Distrikt befindet. Hier sind, wie der Name schon sagt, überwiegend Äthiopier und Eritreer zu Hause. Das Interessante an diesem Stadtteil sind die vielen äthiopischen Geschäfte und Gaststätten.

Eingerichtet wurde dieser Stadtteil erst zu Beginn der 1990er Jahren. Vorher gab es hier überwiegend jüdische Geschäfte. Möchte man aber wirklich einmal Mitten in Amerika wie in Afrika leben, dann muss man in Little Ethiopia gewesen sein. Der Stadtteil Little Persia, der auch Little Tehranges oder Little Irangeles genannt wird, reicht vom Westwood Boulevard bis zum Pico Boulevard sowie Wilshire Boulevard. Hier gibt es unheimlich viele und interessante iranische Geschäfte. Tehrangles ist im Übrigen ein Wortspiel aus Teheran, der Hauptstadt des Irans, und Angeles für Los Angeles.

Wohnbezirke und Stadtteile

Natürlich gibt es in Los Angeles auch ein Stadtteil der Japaner. In Little Tokoy leben rund 30.000 Einwohner und es ist das kulturelle Zentrum der japanischen Bevölkerung. Eingerichtet wurde der Stadtteil nach dem Immigration Act im Jahre 1924. In Little Tokyo gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Japanese American Nation Museum, in dem man eine Ausstellung über die Geschichte und die Kultur der Japaner erfahren kann, die in die USA eingewandert sind. Des Weiteren darf ein Besuch im Museum oft Contemporary Art nicht fehlen.

Hier kann man eine beeindruckende Sammlung von Gemälden und Skulpturen von bekannten Künstlern bestaunen. Ein traditionelles japanisches Theater ist das David Henry Hwang Theater. In Little Tokyo findet man zudem ein Monument für den japanischen Astronauten Ellison Shoji Onizuka. Er kam bei der Challenger-Katastrophe im Jahre 1986 ums Leben. Ein weiteres Monument, das Go For Broke Monument, erinnert an die vielen US- Amerikaner mit japanischer Abstammung, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Beeindruckend sind in Little Tokyo die vielen japanischen Länden, Sushibars und japanischen Gärten. Zudem bringen die zahlreichen alten Häuser, die aus der Gründungszeit stammen, den Besucher zu staunen.

Wer im August in L.A. Urlaub macht, der sollte unbedingt die Nisei Wek in Little Tokyo besuchen. Hierbei handelt es sich um ein Festival mit einer großen Parade und viel Sehenswertem. Ein kleiner Wohnbezirk im Westen von Los Angeles ist Picfair Village, das an den Venice Boulevard und die Fairfax Avenue grenzt. Im Ortsteil Van Nuy sind vor allem Latinos zu Hause. Ein touristisches Highlight ist hier der Sepulveda Damm, der den Ort vor Überschwemmungen bei starkem Regen schützt. Das Naherholungsgebiet mit japanischem Teegarten ist einmalig schön.

Weitere Wohnbezirke in Los Angeles

Der Vermont Square in Los Angeles verdankt seinen Namen der Vermont Avenue, die direkt durch diesen Stadtteil verläuft. Der Stadtteil Virgil Village gehört zusammen mit Little Armenia und Thai Town zu East Hollywood, in der Region Greater Hollywood. Interessant ist hier der MacArthur Park im Norden sowie der Silver Lake im Süden. Der Wohnbezirk Watt im südlichen Teil von Los Angeles ist seit dem Jahre 1965 international bekannt. Von hier aus ging der Watts-Aufruhr aus, der exemplarische für alle Schwarzen in den USA betrachtet wurde. Daher hat man das Wattstax Festival im Jahre 1972 auch ganz bewusst in das Los Angeles Memorial Colliseum gebracht, dass sich in diesem Stadtteil befindet. Watt war früher ein Stadtteil, der überwiegend von Afro-Amerikanern bewohnt war.

Seit den 1970er Jahren haben sich aber auch immer mehr Mexikaner hier niedergelassen, sowie Menschen aus anderen lateinamerikanischen Staaten. Unruhen waren damit vorprogrammiert, was sich auch bei den Unruhen in Los Angeles im Jahre 1992 zeigte. Hier kam es zu blutigen Straßenschlachten zwischen Schwarzen und Lateinamerikanern. Bis heute ist die Kriminalitätsrate in diesem Bereich von Los Angeles noch mit am höchsten in den USA. Bekannt ist Watts aber auch wegen des Watts Towers, einem beeindruckenden Bauwerk. Vielen bekannt ist der Stadtteil Westwood, der sich zwischen dem Santa Monica Boulevard und dem Sunset Boulevard befindet.

Nicht verwechseln darf man den Stadtteil Westwood in Los Angeles mit dem eigenständigen Ort Westwood, der sich im Norden von Kalifornien befindet. Im Stadtteil Westwood befindet sich die bekannte Universität von Kalifornien, Los Angeles. Anziehungspunkt vieler Touristen ist der Friedhof Westwood Village Memorial Park, der sich an der Glendon Avenue befindet. Hier sind zahlreiche Hollywoodgrößen, unter ihnen auch Marilyn Monroe, begraben.

Sport in Los Angeles

Sport spielt in Los Angeles eine sehr wichtige Rolle, was man nicht nur an den endlosen Stränden schnell bemerkt. Hier wird an jeder Ecke Beach-Volleyball gespielt und auf den Promenaden sieht man viele, die auf Rollerskates ihre Runden drehen. Typisch sind auch die Sportanlagen am Strand, die man besonders in Venice Beach findet. Beliebt und weit verbreitet sind Mannschaftssportarten American Football, Baseball, Basketball und Eishockey. Auch Fußball, Lacrosse und Volleyball hat sehr viele Anhänger.

Des Weiteren sind auch Sportarten wie Bowling, Golf, Leichtathletik, Schwimmen und Tennis sehr beliebte Sportarten für die Freizeit geworden. Viele hervorragende Sportler sind aus L.A. schon hervorgegangen und auch die Mannschaften in den unterschiedlichen Sportarten erzielen immer wieder beachtliche Erfolge. Der Eishockeyclub „Anaheim Ducks“ spielt in der National Hockey League und gewann bereits den Stanley Cup sowie den Divisionstitel. Auch das Baseballteam Los Angeles Angles of Anaheim, die in der Major League Baseball spielen, erreichten Beachtliches. Sehr bekannt ist die Baseballmannschaft die Los Angeles Dodgers, die in der Major League Baseball spielen und bisher sechs Titel der World Series gewinnen konnten.

Das Dodger Stadium, in dem die Heimspiele gespielt werden, fasst 56.000 Zuschauer und ist jedes Mal fast ausverkauft. In L.A. sehr beliebt sind die Los Angeles Galaxy, eine Fußballmannschaft, die in der Major League Soccer spielt. Bekanntester Spieler ist hier David Backham, der seit Juli 2007 für die Los Angeles Galaxy spielt. Bis zum Jahre 1994 war Los Angeles auch die Heimat von zwei Teams der National Football League, der Profiliga des American Football. Zu den populärsten sportlichen Veranstaltungen gehört der Los Angeles Marathon sowie das Tennisturnier Countrywide Classic der ATP Tour.

Beim Thema Sport darf das Rose Bowl Stadium in Los Angeles nicht unerwähnt bleiben.

Stadium in L.A.
Stadium in L.A.
Rose-Bowl-Stadium
Rose-Bowl-Stadium

Hollywood Boulevard Los Angeles

Denkt man an Los Angeles, denkt man an Hollywood, kennt man den Hollywood Boulevard. Er beginnt am Sunset Boulevard und erstreckt sich bis zur Vermont Avenue im Nordwesten von Los Angeles. In westlicher Richtung führt der Hollywood Boulevard zum Laurel Canyon Boulevard, einer kleinen Wohnstraße, weiter, bis er an den Sunset Plaza Drive schließlich endet. Der Boulevard hieß in der Zeit von 1887 bis 1910 Prospect Avenue. Am Hollywood Boulevard muss man unbedingt gewesen sein, wenn man in Los Angeles Urlaub gemacht hat. Hier befinden sich reichlich Sehenswürdigkeiten, wie das Grauman´s Chinese Theatre, in dem sich ein Kino befindet. Eröffnet wurde es im Jahre 1927 vom Kinobetreiber Sid Grauman.

Es war das Premierenkino und präsentiert sich ganz im Stil einer chinesischen Pagode. Zu Weltruhm brachte es das Kino durch die vielen Hand- und Schuhabdrücke von vielen Filmstars. Diese sind in Zementblöcken im Eingangsbereich des Kinos zu finden. Weitere Sehenswürdigkeiten am Hollywood Boulevard sind das Grauman´s Egyptian Theatre, das El Capitan Theatre und das bekannte Hollywood Sign, dass man von hier aus sehen kann. Es befindet sich in den Hollywood Hills und ist ein Schriftzug, der rund 15 Meter hoch und 137 Meter lang ist.

Der gesamte Schriftzug wiegt 220 Tonnen und ist eines der bekanntesten Bauwerke von ganz Amerika. Nicht verpassen sollte man auf dem Hollywood Boulevard auch das Hollywood Roosevelt Hotel, den Hollywood Walk of Fame, an dem sich die zu Ehren vieler Stars Sterne im Asphalt befinden, sowie das Kodak Theatre, in dem die Oscars verliehen werden.

Hollywood-Boulevard
Hollywood-Boulevard
Walk of Fame in Los Angeles
Walk of Fame in Los Angeles

Disneyland in Los Angeles

Los Angeles, das ist neben Hollywood auch Disneyland, denn das Disneyland Resort in Anaheim ist einer der am häufigsten besuchten Freizeitparks der Welt. Gegründet wurde Disneyland von walt Disney am 17. Juli 1955. Er erfand in den 1950er Jahren die Fernsehsendung Disneyland, die der Sender ABC ausstrahlte. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich das Projekt Vergnügungspark in der Planung, und es wurde schnell deutlich, dass man für den Park sehr viel mehr Land benötigen wurde, als neben den Disney-Studios in Burbank vorhanden war.

Nachdem man die Wissenschaftler der Stanford University um Mithilfe gebeten hatte, wurde das Gelände in Anaheim ausgewählt. Hier wurden damals noch Walnüsse und Orangen angebaut, jedoch war der Boden gut und aufgrund des neuen Autobahnschlusses nach L.A. war auch die Erreichbarkeit des Parks besser, als man es sich vorstellen kann. So begann man am 21. Juli 1954 mit de Bau des Disneyland. 17 Millionen Dollar hat der Bau gekostet, der gerade einmal ein Jahr andauerte.

Schnell wurde das Disneyland „Magic Kingdom“ genannt und ist seit seiner Eröffnung vielfach erweitert worden. Im Jahre 1966 kam der New Orleans Scquare hinzu und im Jahre 1967 eröffnete die Attraktion „Pirates of the Caribbean“, aus der dann der weltbekannte Kinofilm im Jahre 2003 hervorging. Carter County war die zweite große Erweiterung, die im Jahre 1972 entstand. Im Jahre 1993 kam dann Mickey´s Toontown hinzu, was eine Antwort auf die Frage: wo wohnen eigentlich die Comic-Charaktere von Disney? Im Jahre 2001 kam ein kompletter Park, das Disney´s California Adventure hinzu. Zudem gibt es recht viele Hotels und Restaurants, sowie das Downtown Disney mit vielen Geschäften. Wer Los Angeles besucht, darf sich diese Attraktion in L.A. nicht entgehen lassen.

Disneyland
Disneyland

Santa Monica Pier in Los Angeles

Der Santa Monica Pier ist das Wahrzeichen von Santa Monica in Los Angeles und ist eines der touristischen Highlights und Attraktionen in L.A. Der Pier beginnt an der Colorado Avenue und erstreckt sich über den gesamten öffentlichen Strand von Santa Monica. Im Grunde besteht der Santa Monica Pier aus zwei Piers, die man aneinander gefügt hat. Der Municipal Pier ist lang und schmal und wurde am 9. September 1909 eröffnet. Er sollte ursprünglich nur die Abwasserrohre hinter die Brandung führen.

Der Pleasure Pier, der auch unter dem Namen Newcomb Pier bekannt ist, ist breiter aber dafür etwas kürzer. Er wurde von Charles Looff und seinem Sohn im Jahre 1916 errichtet. Dieser Pier wurde im Jahre 1953 von der Stadt Santa Monica erworben und sollte eigentlich abgerissen werden. Allerdings entschied man sich immer wieder gegen diese Maßnahme, da es viele Bürgerinitiativen gab, die sich resolut gegen den Abriss aussprachen. Da sich ganz in der Nähe die Hollywood Filmstudios befinden, wurden in der Vergangenheit immer wieder viele Filme am Santa Monica Pier gedreht. Größte Attraktion des Piers ist der Pacific Park Vergnügungspark, in dem sich ein wunderbares Riesenrad befindet.

Von hier aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf den Pazifik und West Los Angeles. Zudem gibt es im Vergnügungspark ein Karussell aus den 1920er Jahren, ein Aquarium und sehr viele Geschäfte, Souvenirshops und Bars sowie Restaurants. Auf dem bekannten Pferdekarussell befinden sich 44 Pferde die handgeschnitzt sind. Gebaut wurde es 1922 und wurde im Jahre 1990 umfangreich restauriert. Am Rande des Santa Monica Pier findet man jeden Tag sehr viele Fischer und im Sommer gibt es unheimliche viele Feste und Open-Air-Veranstaltungen.

Santa-Monica-Pier
Santa-Monica-Pier
Santa-Monica-Pier
Santa-Monica-Pier
Santa-Monica-Pier
Santa-Monica-Pier

Santa Catalina Island in Los Angeles

Die felsige Insel Santa Catalina Island befindet sich kurz vor der Küste von Kalifornien und macht eine Fläche von 194 Quadratkilometern aus. Die Einheimischen nennen die Insel nur kurz Santa Catalina und ist das Zuhause von rund 3000 Menschen. Die meisten von ihnen sind in Avalon, benannt nach dem Avalon aus der Artussage, zu Hause. Der Ort gilt als Erholungsort und ist auch das Ziel von recht vielen Touristen. Weitere Ansiedlungen findet man in Two harbors, Middle Ranch und Rancho Escondito.

Mehr als die Hälfte von Santa Catatlina Island gehört der Naturschutzstiftung Catalina Island Conservancy. Der Kanal zwischen der Insel und der Küste ist furchtbar tief, was darin begründet ist, dass die Insel nicht mehr auf der kontinentalen Platte, sondern auf der pazifisch tektonischen Platte liegt. Auf der Insel ist es immer besonders sonnig, was sie so beliebt macht. Leichte Santa-Ana- Winde sorgen im späten Herbst und im Winter für warme Tage und angenehm kühle Nächte. Beeindruckend ist auch die Natur auf der Insel, von denen besonders die Bisons eine Touristenattraktion sind. Vor vielen Jahren zog eine Herde Bisons über die Insel, die im Jahre 1920 für einen Stummfilmwestern importiert wurden.

Nachdem die Herde die 250 Stück erreicht hatte, wurden immer wieder einige gefangen, damit man die Population besser kontrollieren konnte. Zudem hatten die Tiere einen Großteil der einheimischen Pflanzen der Insel zerstört. Heute leben hier rund 125 Bisons. Der Tourismus ist bereits seit den 1930er Jahren ständig am wachsen. Eine Million Touristen kommen jedes Jahr auf die Insel, die man mit einer Fähre erreichen kann. Fahrzeuge sind auf der Insel nur bedingt zugelassen, denn es gibt eine Obergrenze für die Gesamtanzahl der Zulassungen. Daher sollte man sich auf einen autofreien Urlaub freuen und viel Gelegenheit zum Fahrrad fahren.

Santa Catalina Island
Santa Catalina Island

Einreise – Ein Besuch in Los Angeles

Möchte man in die USA und damit nach Los Angeles einreisen, muss man sich an eine ganze Reihe von unterschiedlichen Bedingungen halten. Dies betrifft zum einen die Dauer der Aufenthalte aber auch die Zollbestimmungen. Zudem gibt es für die USA ständig Neuerungen, sodass man sich direkt vor der Reise nochmals eingehend über die einzelnen Bestimmungen informieren sollte. Wichtig ist in jedem Fall ein ausreichender Versicherungsschutz, denn die finanziellen Risiken, die ein Unfall oder eine Verletzung in den USA nach sich ziehen, stehen in absolut keinem Verhältnis zu einem umfassenden Versicherungsschutz. Ein einziger Tag im Krankenhaus kann in den USA schnell 1000 US- Dollar und mehr kosten.

In Sachen Mitnahme von Haustieren raten Experten grundsätzlich davon ab, Tiere mit in die USA zu nehmen. Dies ist schon alleine wegen der langen Anreise von Europa aus nicht zu empfehlen. Zudem müssen die Tiere vorher ein halbes Jahr in Quarantäne und müssen zahlreiche besondere Impfungen über sich ergehen lassen. Möchte man mit dem eignen PKW in die USA einreisen, sollte man sich über die Straßenverkehrsbedingungen im Vorfeld sehr gut informieren.

Auch die Hinweise für das Tanken sind dabei sehr wichtig, denn hier ist einiges anders als in Deutschland. Die Mietwagen verfügen in den USA über wesentlich mehr Funktionen als es bei uns in Deutschland der Fall ist. Besonders wichtig ist der Ausreiseabschnitt, das sog. Departure Record. Dieses sollte man niemals verlieren, denn so hat man unheimliche Schwierigkeiten bei der Ausreise. Und noch viel schlimmer, möchte man irgendwann mal wieder in die USA einreisen, wird man nicht selten wie ein Schwerverbrecher behandelt. Man muss nämlich beweisen können, dass man ordnungsgemäß nach 90 Tages ausgereist ist und sich nicht eines Immigrationsvergehens schuldig gemacht hat. Kann man dies nicht beweisen, kann man nicht wieder in die USA einreisen.

Werden all diese Vorschriften und Tipps beherzigt, steht einer Einreise und der Entdeckung der Stadt Los Angeles und seinen Sehenswürdigkeiten nichts im Weg.

Los Angeles aus dem Flugzeug
Los Angeles aus dem Flugzeug

Union Station im Los Angeles-Lexikon

Die Union Station in Los Angeles ist einer der letzten großen Bahnhöfe, der in den USA gebaut wurde, und wurde im Mai des Jahres 1939 eröffnet. Das Besondere an der Los Angeles Unions Station ist der große und aufwendig verzierte Wartesaal. Damit zählt dieser Bahnhof zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt Los Angeles. Früher hieß der Bahnhof Los Angeles Union Passenger Terminal, jedoch nannte der jetzige Eigentümer, die Catellus Development, den Bahnhof um.

Entworfen wurde der Bahnhof von John Parkinson und Donald B. Parkinson. Sie entwarfen auch das Rathaus von Los Angeles und hinterließen mit ihrem Stil deutliche Spuren bei sehr vielen bedeutenden Gebäuden aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Der Baustil der Los Angeles Union Station ist einfach nur beeindruckend, denn hier ist ein spanischer Kolonialstil und das späte Art Deco mit maurischen Details wie Sternen mit acht Spitzen miteinander kombiniert. Zudem befinden sich auf beiden Seiten des Warteraums Innenhofgärten.

Ein Teil der Innenwände ist mit edlem Travertin-Marmor verkleidet und der obere Teil besteht aus einer frühen Form der akustischen Fliese. Im Wartesaal befinden sich auf dem Fußboden Terrakottafliesen und in der Mitte liegt ein Bereich, der aus Marmor besteht. Andere Bereiche des Bahnhofs haben farbige Fliesen als Bodenbelag, in denen sich sehr viele aztekische Einflüsse wiederfinden. Diesen Bahnhof muss man einfach gesehen haben, wenn man sich in L.A. aufhält.

Benutzt wird der Bahnhof allerdings kaum noch, denn seit der Errichtung der U-Bahnhöfe in der näheren Umgebung sind viele frühere Benutzer lieber auf diese umgestiegen. Durchschnittlich 80 Abfahrten auf zehn Gleisen verzeichnet man hier pro Tag. Nach einer eingehenden Besichtigung des Bahnhofs muss man unbedingt die Bahnhofsgaststätte besuchen, die sich südlich des Hauptgebäudes befindet. Sie wurde von der Architektin Mary Colter entworfen und war das letzte Harvey-House-Restaurant, dass man an Bahnhöfen errichtet hat.

Union Station de.depositphotos.com
Union Station de.depositphotos.com

University of California in Los Angeles

Im Jahre 1919 gründete man die University of California in Los Angeles, sodass sie der zweitälteste Campus ist. Seit dem Jahre 1927 befindet sich die Universität in Westwood Village, einem Stadtteil von L.A. Mehr als 35.000 Stundeten sind an dieser Universität eingeschrieben und mehr als 22.000 Angestellte sind an den zwölf Fakultäten beschäftigt. Besonders stolz ist die University of California auf die fünf Nobelpreisträger, die hier lehren.

Das Studienangebot umfasst die Bereiche Geisteswissenschaften, Lebenswissenschaften, Physical Sciences, Sozialwissenschaften sowie Undergraduate Education, International Institute, Gesundheitswissenschaften und Medizin. Des Weiteren kann man hier am Neuropsychiatric Institute studieren und Studiengänge im Bereich öffentliche Gesundheit, Pflege, Zahnmedizin und Ingenieurwissenschaften und angewandte Wissenschaften besuchen. Auch Kunst und Architektur, Pädagogik und Informationswissenschaften sowie Rechtswissenschaften, Theater, Film und Fernsehen sowie Wirtschaftswissenschaften kann man studieren.

Stolz ist die University auch auf seine Sportteams, die sich die Bruins nennen. Der Bruin Beat ist das Maskottchen der Mannschaften. Auf dem Campus der Universität gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die Royce Hall und der Franklins D. Murphy Sculpture Garden. Auch das Hammer Museum in Westwood, in dem Werke von Monet und vielen andern Künstlern zu bestaunen sind, sind sehr interessant. Im Fowler Museum wird auf dem Campus Kunsthistorie aus aller Wert gezeigt.

Bekannte Studenten der University of California sind z.B. die Schauspieler Heather Locklear, die durch die Fernsehserie „Ein Colt für alle Fälle“ bekannt geworden ist. Auch der Tennisspieler Jimmy Connors und die Leichtathletin Florene Griffith-Joyner drückten hier einst die Schulbank. Eine weitere prominente Schülerin ist Ubol Ratana, die Prinzessin von Thailand.

University of California
University of California

Straßenverkehr in Los Angeles

Los Angeles ist durch ein hervorragend ausgebautes Netz von Fernstraßen, den sog. Highways, mit allen größeren Städten des Landes verbunden. Zudem ist L.A. ein sehr wichtiger regionaler und transkontinentaler Eisenbahnknotenpunkt. Von Los Angeles über Van Nuys bis nach Bakersfield fahren Züge der Eisenbahngesellschaft Amtrak. Des Weiteren besteht in Los Angeles die Umsteigemöglichkeit in den Pacific Surfliner, der bis nach San Luis Obispo fährt.

Zahlreiche Hauptstrecken durch den südlichen Teil der Rocky Mountains enden am Bahnhof Union Station in L.A. Im Süden von Kalifornien ist Los Angeles mit allen wichtigen Städten der Region durch das Bahnnetz Metrolink miteinander verbunden. Von der Union Station aus kommt man mit der roten U-Bahn-Linie nach Downtown, Hollywood und weitere Orte, die für Touristen sehr interessant sind. Auch Flughäfen sind im Großraum Los Angeles zahlreich vorhanden.

Der Los Angeles International Airport ist der größte Flughafen, der sich im Westen der Stadt befindet. Auf vier Landebahnen und zehn Abfertigungshallen werden jedes Jahr 61 Millionen Passagiere abgefertigt. Weitere Flughäfen sind Long Beach Airport, John Wayne Airport, Bob Hope Airport und der LA/Ontario International Airport. Hier findet vor allem der internationale Flugverkehr statt. Auch mit dem Schiff kann man sich fortbewegen, denn der Hafen von L.A. ist das größte Zentrum für Passierschiffreisen in den USA.

Zudem ist er auch der größte Containerhafen in Nordamerika. Um von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu kommen, kann man auch die Metro Los Angeles benutzen. Das Netz besteht aus fünf Linien, die in den letzten Jahren sehr modernisiert wurden. Entlang der wichtigsten Hauptstraßen in L.A. verkehren auch alle 15 Minuten Busse.

Strassenverkehr in L.A.
Strassenverkehr in L.A.
Autofahren in Los Angeles
Autofahren in Los Angeles

Walk of Fame Los Angeles

Stellt jemand die Frage, welche Sehenswürdigkeiten in Los Angeles man unbedingt gesehen haben muss, so ist eines der häufigsten Antworten, der Walk of Fame. Der Walk of Fame erstreckt sich über 18 Blocks und befindet sich zu beiden Seiten des Hollywood Boulevards in Los Angeles. Derzeit sind in den Walk of Fame rund 2365 Steine eingelassen, mit denen die Stars aus Film, Fernsehen und Musik geehrte werden. Vor allem die Stars, die in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie eine wichtige Rolle spielten oder noch spielen, sind hier verewigt. Die Sterne werden in fünf Kategorien eingeteilt und vergeben.

Die Kategorien sind Film, Fernsehen, Musik, Radio und Theater. Jeder dieser Sterne ist aus altrosafarbenen Terrazzo hergestellt, in dem der Name des jeweiligen Stars eingelassen ist. Zudem befindet sich auf dem Stern das Symbol für die Kategorie, die jeweils aus Bronze gefertigt ist. Der erste Stern, der auf dem Walk of Fame seinen Platz gefunden hat, ist der von Tom Brandley, der sehr lange Zeit der Bürgermeister von L.A. war. Den zweiten Stern bekam der Vergnügungspark Disneyland, anlässlich seines 50. Jubiläums.

Ein besonderer Stern ist der für die Mondlandefähre Apollo 11, für den man nicht die bekannte Terrazzoplatte verwendete, sondern eine Plakette in Mondform, die aus Bronze besteht. In allen fünf Kategorien geehrt wurde bisher der Künstler Gene Autry. Eine weitere Besonderheit ist der Stern von Muhammad Ali. Auf seinen Wunsch hin wurde er in die Fassade des Kodak Theatre eingelassen, da er nicht wollte, dass Leute auf seinem Namen herumlaufen könne, die keinen Respekt vor ihm haben.

Die Handelskammer von Hollywood richtete den Walk of Fame im Jahre 1958 ein, damit die Filmmetropole ein neues Highlight bekam. Der kalifornische Künstler Oliver Weismuller entwarf insgesamt 2500 leere Sterne, von denen bisher 1600 verliehen wurden. Im Jahre 1978 erhob L.A. den Walk of Fame zu einem Kulturdenkmal. Die Sterne sind zwar fest verankert, dennoch gelang es dreisten Dieben, vier der Sterne zu kauen.

Der Stern für James Stewart, Kirk Douglas und einer der fünf von Gene Autry verschwanden bei Bauarbeiten und wurden durch Kopien ersetzt. Die Originale konnte man aber später sicherstellen. Im Jahre 2005 wurde der Stern von Greogry Peck geklaut, der durch eine Zweitanfertigung ersetzt wurde.

Flughafen Los Angeles

Der internationale Flughafen von Los Angeles, der L.A. International Airport, bedient L.A. und auch die umliegenden Gebiete in Kalifornien. Er ist einer der größten Flughäfen der Welt und fertigt pro Jahr rund 61 Millionen Passagiere und 1,9 Millionen Tonnen Fracht ab. Auf dem Flughafen gibt es vier Landepisten und insgesamt zehn Abfertigungshallen.

Im Jahre 1928 wurde ein Gebiet am Pazifischen Ozean, dass man nur landwirtschaftlich genutzt hatte und das 25 Kilometer von Los Angeles entfernt lag, zu einem neuen Flugplatz umfunktioniert. Zunächst gab es hier nur eine unbefestigte Start- und Landebahn, denn zwei einfache Baracken wurden erst im Herbst des folgenden Jahres errichtet. Im Jahre 1937 kaufte Los Angeles dann den Flughafen und nannte ihn Los Angeles Airport und 1949 dann Los Angeles International Airport. Im Jahre 1953 wurde der Flughafen in westlicher Richtung erweitert. Hierfür wurde extra der Sepulveda Boulevard in einem Tunnel, der unter der Landebahn führt, verlegt. Sechs Jahre später erreichen die ersten Düsenflugzeuge den Flughafen und 1970 flog der erste Jumbo-Jet hier her. Auf dem Flughafen befindet sich ein X-förmiges Gebäude, dass im Jahre 1961 errichtet wurde.

Es stellt ein UFO dar, das auf vier Armen gelandet ist. Hier befindet sich das Envounter Restaurant, von dem aus man einen wunderbaren Blick über den gesamten Flughafen hat. Das oberste Stockwerk des Gebäudes wurde nach den Terroranschlägen vom 1. September geschlossen. Bisher wurde es nicht wieder eröffnet, wobei es immer wieder Gerüchte hierüber gibt. Im Jahre 2007 wurde ein neues Projekt genehmigt, nach dem ein neues Terminal gebaut werden soll. Zudem wird es einen unterirdischen People Mover geben, der 2012 fertiggestellt sein soll.

Los Angeles aus dem Flugzeug
Los Angeles aus dem Flugzeug
Flughafen Los Angeles
Flughafen Los Angeles

Warner Bros Los Angeles

Warner Bros. Entertainment kennt jeder, der bereits mal im Kino war. Diese US- amerikanische Film- und Fernsehgesellschaft ist eines von insgesamt sieben eigenständigen Unternehmen, innerhalb des großen Time-Warner-Konzerns. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Burbank, in der Nähe von L.A. Über die Entstehung der Warner Bros. Studios in L.A. gibt es eine Legende, nach der die Brüder Jack, Samuel, Harold und Albert Warner ihren Vater baten, sein Pferd und eine goldene Uhr zu versetzen, damit sie einen der ersten Filmprojektoren kaufen konnten. Ihr Vater war im Liefergewerbe tätig, kam dem Wunsch seiner Sprösslinge nach und so zogen diese mit ihrem Projektor ab 1903 durch das Land und veranstalteten Filmvorführungen.

Besonders auf Jahrmärkten waren die vier eine Attraktion, denn Kinos, wie man sie heute kennt, gab es damals noch nicht. Mit ihrer Idee legten die Warner Brothers allerdings den finanziellen Grundstein für ihr Unternehmen, denn bereits 1918 begannen sie eigene Filme zu produzieren und errichteten im selben Jahr durch den Erlös ein Filmstudio auf dem Sunset Boulevard. So kam es im Jahre 1927 dazu, das Warner Bros. mit Al Johnson den ersten Tonfilm herausbrachte.

Bekannt wurde das Unternehmen aber vor allem durch die Zeichentrickfilme in den 1930er Jahren. Porky Pig, Daffy Duck und Bugs Bunny, waren die ersten Stars und sind es bis heute geblieben. Vor und während des Zweiten Weltkrieges wurden wichtige und auch politische Filme in den Warner Studios gedreht, wie z.B. Casablanca. Neben der Filme beteiligt sich Warner Bros. heut an vielen Themenparks in den USA und mit dem Warner Bros. Movie World Germany in Bottrop sind sie auch in Deutschland vertreten.

Casablanca
Casablanca

Los Angeles Times – US-amerikanische Tageszeitung

Jeder kennt die Los Angeles Times, die US-amerikanische Tageszeitung, die überall auf der Welt erhältlich ist. Pro Tag werden rund eine Million Exemplare verlauft, was sie zu einer der auflagenstärksten Tageszeitung in den USA macht. Unter dem Namen Los Angeles Daily Times erschien an 4. Dezember 1881 die erste Ausgabe. Allerdings ging die Zeitung sehr schnell in Konkurs und wurde später unter dem Verleger Harrison Gray Otis unter dem heutigen Namen ein großer Erfolg.

Erst war die Zeitung sehr streng konservativ, republikanisch, denn Otis kämpfte immer wieder gegen die Gewerkschaften. Dies kam soweit, dass am 1. Oktober 1910 ein Bombenattentat auf das Redaktionsgebäude verübt wurde, bei dem das Gebäude zerstört wurde und 12 Menschen den Tod fanden. Harry Chandler, der Schwiegersohn von Otis, übernahm dann die Zeitung und führte den Erfolg weiter. Die politische Gesinnung der Times änderte sich in den 1960er Jahren. Von nun an handelte es sich um eine liberale Zeitung.

Die Times wurde dann im Jahre 2000 von der Tribune Company übernommen und hat in den letzten Jahren mit einer rückläufigen Auflage zu kämpfen. Und doch ist sie eine der angesehensten Zeitungen in den USA und gewann im Jahre 2004 fünf Pulizer-Preise. Damit ist jeder, der in L.A. bei dieser Zeitung beschäftigt ist, sehr hoch angesehen. Auch viele Deutsche, die ein Studium im Bereich Journalismus absolvieren, bemühen sich sehr um einen Praktikusplatz bei dieser renommierten Zeitung. Schließlich macht sich ein Aufenthalt im Ausland und ein Praktikum bei einer solch großen Zeitung immer gut im Lebenslauf.

Capitol Tower in Los Angeles

Die Großstadt Los Angeles ist voll von sehr vielen beeindruckenden Bauwerken und Sehenswürdigkeiten, so muss man auch den Capitol Tower unbedingt gesehen haben. Der Firmensitz von Capitol Records ist eines der herausragendsten Gebäude, die es in L.A. gibt. Entworfen wurde der Turm von den Architekten Welton Beckett.

Er umfasst 13 Stockwerke und ist erdbebensicher, was in diesem erdbebengefährdeten Gebiet nicht ganz unwichtig ist. Zudem ist der Capitol Tower das erste runde Bürogebäude der Welt. Betrachtet man den Tower aus der Vogelperspektive, sieht er aus wie ein Stapel Singles auf einem Plattenspieler, was auch Hintergrund der Architektur ist. Später baute man an den Turm das rechteckige Erdgeschoss an, in dem sich heute mehrere Aufnahmestudios befinden. Oben auf dem Turm befindet sich ein blinkendes Licht, dass ein Morsecode ist und Hollywood bedeutet. Im Jahre 1922 feiert das Unternehmen sein 50- jähriges Bestehen, weshalb das blinkende Licht dann Capitol 50 morste.

Heute wird aber wieder Hollywood gemorst. Capitol Records ist ein wichtiges Plattenlabel, dass zur EMI Group gehört. Gegründet wurde es vom Songschreiber Johnny Mecer im Jahre 1942 und wurde finanziell von Buddy DeSylva und Glenn Wallichs unterstützt. Paul Whitman, Martha Tilton und Ella Mae Morse waren die ersten Künstler in diesem Unternehmen.

Seine erste goldene Schallplatte bekam Capitol Records im Jahre 1942 für den Titel Cow Cow Boogie. Bereits sechs Jahre später hatte Capitol Records 42 Millionen Schallplatten verkauft und gehörte zu den sechs größten Studios in den USA. Viele namhafte Künstler stammen aus dieser Musikfabrik, wie die Beastie Boys, Billy Idol und Queen sowie R.E.M, Roxette und Tina Turner.

San Fernando Valley Los Angeles

Im nordwestlichen Teil von Los Angeles befindet sich das San Fernando Valley, das mit rund 1,7 Millionen Einwohnern recht dicht besiedelt ist, denn es macht nur eine Fläche von 895 Quadratkilometern aus. Rund ein Drittel der Einheimischen leben in diesem Tal in Einfamilienhäusern. Abgeschnitten wird es von den Santa Susana Mountains im Nordwesten, den Simi Hills im Westen und die Santa Monica Mountains im Süden. Im Osten befinden sich die Verdugo Mountains und im Nordwesten die San Gabriel Mountains.

Das San Fernando Valley erstreckt sich auf die Gemeinden Burbank, Calabasas, Glendale, Hidden Hills sowie San Fernando. Die gesamte Region rund um L.A. ist sehr erdbebengefährdet. In der Vergangenheit gab es kleinere und stärkere Erdbeben, die große Schäden anrichteten und einigen Menschen das Leben kosteten. Gegründet wurde das San Fernando Valley am 8. September 1997 durch Pater Fermin Lasuen, der hier eine spanische Mission, die „San Fernando Re de Espana“ errichtete.

Vorher lebten hier bereits seit rund 2000 Jahren die Tongva Indianer. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kauften viele Bodenspekulanten das Land in dieser Region auf. Sie hatten von Willam Mulhollands Plan erfahren, der hier das Wasser vom Owens Valley in das San Fernando Valley über einen Kanal umleiten wollte. Als im Jahre 1913 der Los Angeles Aqueduct fertig war, steigen die Bodenpreise und die Stadt Los Angeles wuchs auch in dieser Region mächtig heran. Im San Fernando Valley gibt es einige Sehenswürdigkeiten, wie das San Symar Museum, in dem sich Orgeln, Pianos, französische Möbel und viele klassische Fahrzeuge befinden. Auch Ausstellungsstücke, die über die Geschichte von Kalifornien berichten, kann man hier bestaunen.

San Fernando Valley
San Fernando Valley