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Abenteuer, Freiheit und Unabhängigkeit. Die Route 66 ist weitaus mehr als eine lange Straße. Sie ist ein Symbol, dass die Aufbruchstimmung einer ganzen Generation in sich vereint und auch noch heute für die guten alten Zeiten steht. Sie ist das Credo einer gesamten Nation, dass den amerikanischen Traum manifestiert. Dabei hat sie bis heute nichts an ihrem Charme verloren. Und so zieht sie jährlich viele USA-Besucher in ihren Bann, die im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zumindest einen Teil des geschichtsträchtigen Weges zwischen Chicago und Los Angeles zurücklegen möchten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Route 66 ist 3945 Kilometer lang und wurde am 11. November 1926 eröffnet. Sie beginnt in Chicago (Illinois) und endet in Santa Monica (Kalifornien).
  • Die berühmte Straße verbindet acht Staaten miteinander, nämlich Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Durch sie wurde der abgelegene Westen zu einer bedeutenden wirtschaftlichen Region.
  • Der US-Highway 66 zeichnet sich durch seine sagenumwobene Landschaft aus, die zu großen Teilen aus den offenen und weiten Flächen des amerikanischen Südwestens bestehen. Sie ist nicht zuletzt durch ihre offenen Weiten zu einem Symbol für den amerikanischen Traum von Freiheit und Unabhängigkeit geworden.
  • Obwohl der Lincoln-Highway und der Yellowstone älter und länger sind als die Route 66, stellt sie die kürzeste sowie das ganze Jahr über befahrbare Strecke dar, um von Osten nach Süden zu gelangen.

Die Route 66 – eine Straße schreibt Geschichte

Nicht immer war die Route 66 ein Symbol für Freiheit, Unabhängigkeit oder gar den amerikanischen Traum. Tatsächlich begann sie ihre Geschichte als einfache Straße. Der Osten Amerikas war bereits früh eine wirtschaftlich starke Region, von der aus ein reger Handel betrieben wurde und der von zahlreichen Menschen besiedelt wurde. Der Westen hingegen stand weniger stark dar. Die Fahrt war lang und die schiere Größe des Landes machte die Autofahrt zu einer Herausforderung. In den 20er-Jahren sollte sich das jedoch ändern.

Cyrus Avery, ein Highway Commissioner, beschloss die Städte Chicago und Los Angeles miteinander zu verbinden, wobei die Strecke durch seine Heimatstadt Tulsa führen sollte. So wurden bestehende Straßen angepasst und in die Route 66 integriert, bis sie schließlich im Jahre 1926 eröffnet wurde. Von da an stellte sie eine wichtige Strecke für die Ost-West-Verbindung des Landes dar.

Die Strecke fand schnell an Zuspruch, denn sie war nicht nur die kürzeste Strecke, sondern zugleich eine, die das ganze Jahr befahren werden konnte. Dabei steht die Route 66 auch heute noch als Gegenstück zur vorherrschenden Infrastruktur des Landes. Denn während sowohl das Straßennetz als auch die Eisenbahnschienen parallel zueinander verlaufen und überwiegend rechtwinklig angeordnet sind, schlängelt sich die sagenumwobene Straße durch das Land.

Die Streckenführung durch den amerikanischen Südwesten galt bald schon als die beste Möglichkeit für jedermann, um mit dem Auto von einer Küste an die andere zu fahren. Mit den heutigen Möglichkeiten hat sie zwar an wirtschaftlicher Bedeutung verloren, dennoch bleibt sie weiterhin als wichtiges Sinnbild bestehen und wird von den einzelnen Staaten gepflegt.

Die Route 66 – Die schönsten Stationen auf der 3.495 Kilometer langen Strecke

Die berühmte und viel besungene Fernstraße führt durch acht Bundesstaaten, bevor sie schließlich ihr Ziel am Santa Monica Pier erreicht. Die Strecke zu fahren ist ein wundervolles Erlebnis, das einiges mehr als endlose Weiten und eine grandiose Landschaft zu bieten hat. Entlang der Strecke haben viele Menschen ihren persönlichen Traum erfüllt und sich durch die damals vorherrschende Aufbruchstimmung zu neuen Träumen und Ideen beflügeln lassen. Egal ob ein Diner oder ein Motel an der Strecke, um die Reisenden zu versorgen, eine schöne Tankstelle oder Freizeitaktivitäten – entlang der Route 66 finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Einige von ihnen mögen mittlerweile verlassen sein, dennoch stehen sie noch immer für die Freuden und Sehnsüchte einer ganzen Generation und ermöglichen den Touristen einen Blick in die Geschichte der Nation.

Von Illinois über Missouri nach Kansas (1.015 Kilometer)

Der Adams Boulevard in Chicago, Illinois, ist der Ausgangspunkt für jeden, der ein Stück weit auf der Route 66 fahren möchte – oder auch die gesamte Strecke. Ein Schild zeigt den Beginn der Strecke an und gilt hier als besondere Attraktion. Viele Städte liegen auf dem Weg von Illinois bis hin zur Grenze von Kansas. Einige der befahrenen Abschnitte gehören heute eigentlich zur Interstate 55. Das trübt das Erlebnis allerdings nicht im Geringsten. Ein besonderes Highlight auf dieser Strecke ist die Überquerung des Mississippi Rivers. Denn nahe St. Louis ist noch immer die Chain of Rocks Bridge zu bestaunen, die ursprünglich über den großen Fluss führte.

Was gibt es hier zu entdecken?

  • Der Gemini Giant: Der Gemini Giant ist eine überlebensgroße Figur, die einen Raumfahrer darstellt. Aus Fiberglas gefertigt, wurde sie nach dem Raumfahrtprogramm Gemini benannt.
  • Soulsby’s Service Station: Die historische Tankstelle liegt in Mount Olive. Sie erinnert an die Blütezeit des Highways und ist auch heute noch die älteste und nutzbare Tankstelle, die entlang der Strecke innerhalb Illinois zu finden ist.
  • Munger-Moss-Motel: Das bekannteste Motel in Lebanon Missouri macht heute noch auf sich aufmerksam. Es ist die große Leuchtreklame, die die Blicke auf sich zieht und an längst vergangene Zeiten erinnert.
  • Rainbrow Bridge: Die Regenbogen Brücke gilt als besonderes Wahrzeichen in Kansas. Sie ist aus Beton gefertigt und stammt aus dem Jahre 1923.
  • 4 Women on the Route: Die Tankstelle glänzt nicht nur im Stil einer vergangenen Zeit. Vor ihr steht ein rostiges Abschleppfahrzeug, dass als besonderes Highlight der Tankstelle gilt und ein ansprechendes Fotomotiv darstellt. Das Auto diente übrigens als Inspiration für das Abschleppfahrzeug aus dem Film Cars.

Von Oklahoma über Texas nach New Mexico (1.778 Kilometer)

Hat bisher die Central Time vorgeherrscht, so wird sie auf dieser Strecke zum ersten Mal überschritten – nämlich hin zur Mountain Time. Hier führt die Strecke entlang der bekannten Szenerie. Die ländlich anmutende Gegend wechselt sich mit großen Städten wie Oklahoma City und dem Texas Panhandle ab. Nahe Adian befindet sich außerdem der geografische Mittelpunkt des geschichtsträchtigen Highways.

Was gibt es hier zu entdecken?

  • Der Blaue Wal: In Catoosa, kurz vor Tusla, findet sich ein riesiger blauer Wal. Er war eine der Hauptattraktionen eines Freizeitparks, der mittlerweile stillgelegt ist.
  • Round Barn: Die Round Barn ist eine historische Rundscheune, die zu ihrem Erhalt restauriert wurde. Gelegen ist sie in einem kleinen Ort namens Arcadia.
  • Das U-Drop-Inn: Ursprünglich diente das Art Déco Gebäude als Diner und Tankstelle. Heute ist es vor allem wegen seiner Architektur bekannt. Wie auch das Abschleppfahrzeug von 4 Women on the Route galt das Gebäude als Inspiration für den Animationsfilm Cars.
  • Magnolia Station: Die Magnolia Station ist eine alte Tankstelle, die mittlerweile nur noch an die alten Zeiten der Route 66 erinnert.
  • Cadillac Ranch: Die Cadillac Ranch gilt als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten entlang des Streckenabschnitts. Dabei handelt es sich um zehn Cadillacs, die schräg angeordnet in der Erde versenkt sind.
Route 66 Richtung L.A.
Route 66 Richtung L.A.

Quer durch Arizona (645 Kilometer)

Der Bundesstaat ist der letzte Abschnitt der Reise, bevor schließlich die Highlights von Kalifornien in Sicht kommen. Hier findet sich die berühmte Yellowhorse Indian Trading Post, die Goldgräberstadt Oatman und die Red Rock Bridge, über die die Route 66 bis hinein ins Jahr 1966 führte.

Was gibt es hier zu entdecken?

  • Wigwam Motel: Das Motel ist in Holbrook gelegen und im Stil alter Indianerzelte angelegt. Es erinnert an eine kleine Siedlung voll Tippis und repräsentiert so einen spannenden Teil der amerikanischen Geschichte.
  • Der Krater: Nahe Holbrook befindet sich ein Krater, der 1871 entdeckt wurde. An dieser Stelle schlug vor rund 50.000 Jahren ein Meteorit ein. Noch heute sind seine Spuren zu erkennen.
  • Wild West Junction: In Williams findet sich die Wild West Junction. An diesem Ort erwacht die Zeit des Wilden Westens aufs Neue. Denn hier finden sich vor allem alte Sehenswürdigkeiten wie die Wild West Junction, Rod’s Steakhouse und auch eine Eisenbahnbrücke, die zum ehemaligen Santa Fe Railway gehört.
  • Grand Canyon National Park: Von Williams aus ist der Weg zum Grand Canyon ohne große Umwege zu erreichen.
Route-66
Route-66

Kalifornien: Der Sunshine State (505 Kilometer)

Auf dem Weg nach Los Angeles hat Kalifornien einiges zu bieten. Der Ausgangspunkt der Route 66 innerhalb Kaliforniens ist Needles. Es ist die erste Stadt, die auf die Grenze nach Arizona folgt. Von Needles aus führt der erste Abschnitt der Strecke nach San Bernardino, das bereits im Einzugsbereich von L.A. liegt, hin nach Santa Monica, wo der Highway schließlich endet. Mit der Einreise nach Needles wird eine weitere Zeitzone überschritten: Von der Mountain Time hin zur Pacific Time. Kalifornien hat sich von einem unbedeutenden Landstrich zu einem der wichtigsten Gebiete des Landes entwickelt. Das ist auch entlang der Strecke zu beobachten, denn in Kalifornien und insbesondere in Los Angeles gibt es viel zu erleben und noch mehr zu sehen. Dazu zählen nicht nur die Sehenswürdigkeiten entlang der Route 66, sondern auch die umliegenden Ortschaften und L.A. und Santa Monica selbst.

Was gibt es hier zu entdecken?

  • Das Bagdad Café: Das Café war ursprünglich unter dem Namen Sidewinder Café bekannt, wurde allerdings umbenannt. Bekannt ist es aus dem Film Out of Rosenheim. Das Café selbst war bereits verfallen, wurde jedoch zu einem beliebten Ort für weitere Filme. Der Name blieb also bestehen und verhalf dem Café zu neuem Glanz.
  • Route 66 Museum: Für alle, die sich für die Geschichte des Highways interessieren, bieten sich die großflächig angelegten Museen an, die in die Vergangenheit eintauchen lassen. Neben interaktiven Ausstellungen finden sich hier viele spannende Fotomotive, die auch später noch an die Reise über den Highway erinnern.
  • Sunset Boulevard: Der Sunset Boulevard ist eines der Wahrzeichen von Los Angeles. Es ist bereits der Name, der viele Besucher anzieht. Schillernde Nachtclubs, zahlreiche Luxushotels und zahlreiche historische Stätten wie das Art Deco Sunset Tower Hotel finden sich hier.
  • West Hollywood: Als Heimat des Sunset Strips findet sich in Hollywood alles, was das Herz begehrt. Die passenden Unterkünfte, historische Stätten, großartige Architektur und zahlreiche Erlebnisse.
  • Beverly Hills: In Richtung Beverly Hills findet sich ein Abschnitt, der bereits seit den 40er-Jahren als The Strip bekannt ist. Auch heute noch finden sich hier zahlreiche Nachtlokale, Salons, Restaurants und alles, was an den reichen Lebensstil der Region erinnert.
  • Jachthafen Santa Monica: Am Pier des Jachthafens von Santa Monica endet die Route 66. Der Jachthafen ist nicht nur aus den verschiedensten Hollywood Filmen bekannt – er verkörpert das Leben der pulsierenden Metropole. Hier liegen nicht nur Luxusjachten vor Anker. Stattdessen ist er das Wahrzeichen der Stadt, die über den Santa Monica State Beach in den Pazifischen Ozean hineinführt. Neben dem Ende der Route 66 ist auch der Pacific Park eine Attraktion, die man sich hier auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Das Ziel der Route 66 bei L.A. Santa Monica
Das Ziel der Route 66 bei L.A. Santa Monica

Praktische Tipps für eine Tour auf der Route 66

Eine längere Reise ins Ausland sollte gründlich vorbereitet werden. Das gilt auch für eine geplante Rundreise durch die USA und die Fahrt entlang des weltweit bekannten Highways.

Die Anreise

Wie sich die Anreise gestalten, hängt davon ab, ob auf der Tour die gesamte Strecke gefahren werden soll oder ob nur Teilstrecken von Interesse sind. Für die komplette Strecke ist der Flughafen Chicago O’Hare der ideale Startpunkt. Dabei ist es wichtig, den richtigen Flug zu buchen. Ideal ist in den meisten Fällen ein Gabelflug, sodass der Rückflug zum Beispiel ab Los Angeles möglich ist. Für die Einreise selbst ist nur ein Reisepass notwendig, der für 6 Monate ab Einreise gültig sein muss. Bei einem Aufenthalt von über drei Monaten ist ein Visum notwendig.

Die Reise entlang der legendären Straße

Es ist sinnvoll, das gewünschte Fahrzeug bereits im Vorfeld zu buchen. Welches das ist, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Ganz klassisch ist die Tour mit einem Mietwagen oder einem Motorrad – einer Harley Davidson. Aber auch ein Wohnmobil ist ein hervorragender Wegbegleiter. Bei der Buchung sollte angegeben werden, dass das Fahrzeug die Route 66 entlanggefahren werden soll. So weiß die Autovermietung bereits im Vorfeld, worauf es ankommt.

Der Weg entlang der Strecke ist gesäumt von Motels. Eine Übernachtungsmöglichkeit ist also in jedem Fall zu finden. Typischerweise weisen leuchtende Neon-Reklamen auf freie Zimmer hin. Auch in den umliegenden Städten finden sich verschiedene Unterkünfte, damit der nächste Tag auf der Straße ausgeruht begangen werden kann. Dasselbe gilt für die zahlreichen Diners, die sich hier finden.

Sicherheit

Die Route 66 führt durch zahlreiche entlegene Gebiete, die heute nicht mehr regelmäßig befahren werden. Deshalb ist die eigene Sicherheit wichtig, wenn eine Tour über den Highway geplant wird. Für den Fall einer Panne sollte das notwendige Werkzeug mitgenommen werden, damit die Weiterfahrt zum nächsten Ort möglich ist. Außerdem zählt ausreichend Proviant, vor allem Wasser, als wichtiger Bestandteil der eigenen Sicherheit. Gerade im Sommer kann es auf einzelnen Abschnitten unerträglich heiß sein. Bei 40 Grad sollte deshalb für ausreichend Flüssigkeit gesorgt werden.

FAQ

Wie lange dauert es, die gesamte Route 66 zu befahren?

Wer die gesamte Strecke zurücklegen möchte, sollte mit mindestens zwei bis drei Wochen rechnen. Wie lange die Fahrt tatsächlich dauert, hängt davon ab, wie viele Städte entlang der Strecke besucht werden sollen und wie viele Sehenswürdigkeiten besucht sein wollen. Durchschnittlich benötigen die meisten Touristen 19 Tage für die knapp 4.000 Kilometer lange Strecke

Wo beginnt die Route 66 und wo endet sie?

Offiziell beginnt die Route 66 in Chicago in der East Adams Street an der Kreuzung South Michigan Avenue. Sie endet in Los Angeles am Santa Monica Boulevard, wobei sie durch Beverly Hills und Hollywood führt. Das offizielle Schild, dass das Ende der Route 66 kennzeichnet, ist übrigens ein beliebtes Fotomotiv mit Symbolcharakter.

Welche Jahreszeit eignet sich am besten für die Route 66?

Die Route 66 führt quer durch die USA, was bedeutet, wer die gesamte Strecke zurücklegen will, muss auch die Wüstenregionen durchfahren. Diese Regionen können im Sommer schnell mit 40 Grad Celsius auf das Gemüt schlagen. Deshalb sind der Frühling und der Herbst für die Reise grundsätzlich am besten geeignet. So können die Fahrt und das Sightseeing entspannt genossen werden.

Fazit

Wer die USA besucht, sollte sich eine Fahrt entlang der Route 66 nicht nehmen lassen. Denn obwohl es sich dabei letztlich nur um eine Straße handelt, verkörpert sie gleichzeitig so vieles mehr. Die unendlich scheinenden Weiten, die Freiheit und das Lebensgefühl, die dem Reisenden auf dieser Strecke folgen, sind einmalig und machen den Besuch in den Staaten zu einem ganz besonderen Erlebnis. Obwohl sich selbst ein Umweg lohnt, ist es ein Highlight, das während des Besuchs von Los Angeles als geradezu unumgehbar erscheint.

Los Angeles: die faszinierende kalifornische Metropole

Die US-amerikanische Großstadt Los Angeles liegt im Bundesstaat Kalifornien am Pazifischen Ozean. Mit fast vier Millionen Einwohnern ist LA nicht nur die größte Stadt Kaliforniens, sondern zudem nach New York die zweitgrößte Metropole der USA. Los Angeles ist eine Stadt der Gegensätze, denn es leben dort sowohl sehr viele äußerst reiche Menschen als auch viele, die kaum Geld genug haben, um sich zu ernähren. Eine weltweite Bekanntheit genießt die US-Metropole vor allem durch die vielen Filmproduktionen im Stadtteil Hollywood, was jedoch nur einer von vielen Gründen dafür ist, dass die Stadt für Städtetouristen ein äußerst beliebtes Ziel darstellt.

Die nachfolgenden Abschnitte sollen Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten liefern, die Touristen in Los Angeles haben. So finden Sie einen Abschnitt über einige der wichtigsten Attraktionen der Stadt, die Besucher sich auf alle Fälle betrachten sollten, Infos über die interessantesten Stadtteile von LA sowie über die bekannte Museumsmeile.

Los Angeles – Wissenswertes über Los Angeles

Los Angeles ist besser bekannt unter dem Kürzel L.A. und ist eine Stadt in Kalifornien, in den USA. L.A. befindet sich direkt am Pazifischen Ozean und ist vor allem durch seinen Stadtteil Hollywood weltweit als Traumfabrik bekannt. In Los Angeles leben rund vier Millionen Menschen, sodass L.A. nach New York die zweitgrößte Stadt in den USA ist. Zudem gehört L.A. zu den größten Ballungsräumen der Welt.

Los Angeles ist nicht nur die Hauptstadt und der Verwaltungssitz des Los Angeles County, sondern ist auch das Wirtschafts-, Geschäfts- und Kulturzentrum von Kalifornien. Hier gibt es zahlreiche Universitäten, Hochschulen sowie Forschungsinstitute, Theater und Museen. Besonders bekannt ist L.A. aber wegen des weltgrößten Standorts der Flugzeug- und Raumfahrtindustrie, der Film- und Fernsehindustrie und der Musikszene.

Gegründet wurde L.A. von Gouverneur Felipe de Neve am 4. September 1781 als El Pueblo de la Reina de Los Angeles. Dies ist spanisch und bedeutet übersetzt so viel wie „Das Dorf der Königin der Engel“. Das Zentrum von L.A. sowie viele Vororte befinden sich im Durchschnitt auf einer Höhe von 100 Metern über dem Meeresspeiegel. Im Westen und im Süden grenzte L.A. an die Bucht von Santa Monica, im Osten und Norden befinden sich Gebirgsketten und im Norden zudem das San Fernando Valley. Der Griffith Park und die Santa Monica Mountains von Hollywood, schneiden das Tal vom Rest ab.

Insgesamt macht L.A. eine Fläche von 1290 Quadratkilometern aus, von denen 1214 Quadratkilometer Landfläche sind. Immer wieder in die Schlagzeilen gerät L.A. wegen der großen Umweltprobleme. Die Stadt gehört zu den Städten, mit der größten Smog-Belastung in den USA.

Los Angeles in Fakten

  • Gründung: 04.09.1781
  • Staat: Vereinigte Staaten
  • Bundesstaat: Kalifornien
  • County: L. A. County
  • Einwohner: 3.849.378
  • Fläche: 1.290,6 km

Los Angeles auf der Landkarte

Los Angeles auf der Landkarte
Los Angeles auf der Landkarte

Sehenswertes und interessantes in Los Angeles

In L.A. gibt es unheimlich viele Sehenswürdigkeiten, alleine schon durch die hohe Promidichte, ist Los Angeles immer einen Besuch wert. Bekannt sind die vielen beeindruckenden Bauwerke, wie die Walt Disney Concert Hall, die am 23. Oktober 2003 eröffnet wurde. Entworfen wurden das Gebäude von Frank Gehry und ist die Spielstätte des Los Angeles Philharmonic Orchestra und der L.A. Master Choräle. Faszinierend ist auch das Hollywood Bowl, ein natürliches Amphitheater in der Hügellandschaft in Hollywood. Neben dem Hollywood Bowl Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, traten hier auch schon bekannte Künstler wie die Beatles und Frank Sinatra auf.

Vor allem im Sommer ist der Veranstaltungskalender des Hollywood Bowl prall gefüllt. Weitere touristische Sehenswürdigkeiten und Highlights in Los Angeles sind die beeindruckenden Theater, wie am Theater District am Broadway. Besonders sehenswert ist hier das Bradbury Building, das Los Angeles Theater, und das Grauman´s Chinese Theatre auf dem Hollywood Boulevard. Bekannt ist dies 1927 eröffnete Theater vor allem durch die Hand- und Schuhabdrücke der Filmstars, die im Eingangsbereich des Kinos in Zementblöcken zu finden sind.

Neben diesen Sehenswürdigkeiten gibt es in L.A. auch sehr viele Museen, von denen das Hammer Museum sehr beeindruckend ist. Hier kann man eine Sammlung von alten Meistern und französischen Impressionisten bestaunen. Zudem nicht verpassen darf man das Southwest Museum mit indianischen Ausstellungsstücken, die Huntington-Bibliothek mit Manuskripten, Büchern, Fotografien und alten Kunstwerken, sowie das Los Angeles County Museum of Art, ein Kunstmuseum am Wilshire Boulevard. Vom Sightseeing erholen kann man sich in einem der vielen parks, wie dem „El Pueblo de Los Angeles State Historic Park“ oder dem Griffith Park, in dem sich das „Gene Autry Western Heritage Museum“ befindet.

Die Stadt

Los Angeles besteht aus mehreren Stadtteilen, die alle einen ganz persönlichen Charakter haben. Bekannt ist die Nobelwohngegend Bel Air, die im Jahre 1923 von Alphonzo E. Bell gegründet wurde. Obwohl hier viele Prominente ihren Wohnsitz haben ist die Region für den Tourismus nicht interessant. Das Gebiet ist zwar frei zugänglich, allerdings hat jedes der Häuser einen privaten Wachdienst. Im Westen von L.A. befindet sich Brentwood, das ebenfalls als sehr wohlhabender Wohnort bekannt geworden ist. Es befindet sich am Fuße der Santa Monica Mountains.

Nördlich von Los Angeles befindet sich der Bezirk Encino, der im Westen an Tarzana, im Norden an die Sepulveda Dam Recreation Area, im Osten an die Sherman Oaks und im Süden an das Encino Reservoir grenzt. Die Attraktion des Bezirks ist das Enciono Velodrom, eine ovale Fahrrad-Rennbahn, die es seit 1963 gibt. Eine weitere interessante Region in L.A. ist South Los Angeles, das bis 2003 South Central Los Angeles hieß. Den Namen änderte man, da South Central ein Synonym für Gewalt und Verbrechen geworden war und man so den Ruf der Gewalttätigkeit loswerden wollten.

Allerdings konnten sich die misten Einheimischen mit dem neuen Namen nicht anfreunden und bis heute ist die Region der gefährlichste Bezirk in L.A. Zahlreiche Straßengangs machen hier den Cops und den Einheimischen das Leben schwer. Zudem gibt es immer wieder blutige Auseinandersetzungen zwischen den Afroamerikanern und den Lations. Am Tage kann man sich als Urlauber aber hier aufhalten, denn es gibt einiges an Sehenswürdigkeiten in South Los Angeles, wie die Watt Towers, das Los Angeles Memorial Coliseum und das Natural History Museum of Los Angeles County. Des Weiteren sehr interessant ist das California African American Museum, die Los Angeles Memorial Sports Area, das California Science Center sowie das Shrine Auditorium.

Stadt Los Angeles
Stadt Los Angeles
Los-Angeles-Stadt
Los-Angeles-Stadt

Der „Walk of Fame“ und andere weltbekannte Attraktionen

In der Metropole Los Angeles gibt es verteilt über das gesamte Stadtgebiet unzählige interessante Sehenswürdigkeiten. Wer sich wirklich alles Sehenswerte in der Stadt betrachten möchte, kann dies nur im Rahmen eines sehr langen Aufenthaltes realisieren. Deshalb werden im Folgenden lediglich die äußerst bekannten Top-Sehenswürdigkeiten und Attraktionen kurz vorgestellt, wie beispielsweise das „Hollywood Sign“, also der markante Schriftzug an einem Hügel im gleichnamigen Stadtteil Hollywood. Dieser Schriftzug ist wohl eines der am meisten fotografierten Sights der Filmstadt. Ebenso interessant ist jedoch der „Walk of Fame“, der sich ebenfalls in Hollywood befindet. Dort sind vor dem in der Straße befindlichen „Grauman´s Chinese Theatre“ zu Ehren der erfolgreichsten Filmstars die weltbekannten Sterne in das Straßenpflaster eingelassen.

Andere Attraktionen, die Touristen unbedingt einmal aufsuchen sollten, sind noch der weltbekannte Prachtboulevard „Rodeo Drive“, wo es so viele exklusive Läden gibt, dass der Boulevard als eine der teuersten Einkaufstraßen der Welt gilt, oder der „Sunset Boulevard“. Letzterer ist mehr als 30 Kilometer lang und zieht sich durch mehrere Stadtteile von Los Angeles. Weiterhin ist Touristen noch zu empfehlen, sich auch das höchste Bauwerk der Stadt, sprich das mehr als 300 Meter hohe Gebäude der „US Bank“ näher zu betrachten.

LA als Etappenziel im Rahmen einer Rundreise durch Kalifornien

 Da viele Europäer nicht in die Staaten reisen, um sich dort nur eine interessante Metropole zu betrachten, sei abschließend noch erwähnt, dass die Stadt sich auch ideal als Etappenziel im Rahmen einer Rundreise beispielsweise durch den Bundesstaat Kalifornien eignet. Hierbei sollten interessierte Touristen sich schon im Vorfeld mit den wichtigsten Attraktionen der Metropole beschäftigen, um ein individuell passendes Besichtigungsprogramm erstellen zu können. Zudem sollte günstigerweise die Aufenthaltsdauer in der „Stadt der Engel“ nicht zu knapp bemessen.

University of California in Los Angeles

Im Jahre 1919 gründete man die University of California in Los Angeles, sodass sie der zweitälteste Campus ist. Seit dem Jahre 1927 befindet sich die Universität in Westwood Village, einem Stadtteil von L.A. Mehr als 35.000 Stundeten sind an dieser Universität eingeschrieben und mehr als 22.000 Angestellte sind an den zwölf Fakultäten beschäftigt. Besonders stolz ist die University of California auf die fünf Nobelpreisträger, die hier lehren.

Das Studienangebot umfasst die Bereiche Geisteswissenschaften, Lebenswissenschaften, Physical Sciences, Sozialwissenschaften sowie Undergraduate Education, International Institute, Gesundheitswissenschaften und Medizin. Des Weiteren kann man hier am Neuropsychiatric Institute studieren und Studiengänge im Bereich öffentliche Gesundheit, Pflege, Zahnmedizin und Ingenieurwissenschaften und angewandte Wissenschaften besuchen. Auch Kunst und Architektur, Pädagogik und Informationswissenschaften sowie Rechtswissenschaften, Theater, Film und Fernsehen sowie Wirtschaftswissenschaften kann man studieren.

Stolz ist die University auch auf seine Sportteams, die sich die Bruins nennen. Der Bruin Beat ist das Maskottchen der Mannschaften. Auf dem Campus der Universität gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die Royce Hall und der Franklins D. Murphy Sculpture Garden. Auch das Hammer Museum in Westwood, in dem Werke von Monet und vielen andern Künstlern zu bestaunen sind, sind sehr interessant. Im Fowler Museum wird auf dem Campus Kunsthistorie aus aller Wert gezeigt.

Bekannte Studenten der University of California sind z.B. die Schauspieler Heather Locklear, die durch die Fernsehserie „Ein Colt für alle Fälle“ bekannt geworden ist. Auch der Tennisspieler Jimmy Connors und die Leichtathletin Florene Griffith-Joyner drückten hier einst die Schulbank. Eine weitere prominente Schülerin ist Ubol Ratana, die Prinzessin von Thailand.

University of California
University of California

Sport in Los Angeles

Sport spielt in Los Angeles eine sehr wichtige Rolle, was man nicht nur an den endlosen Stränden schnell bemerkt. Hier wird an jeder Ecke Beach-Volleyball gespielt und auf den Promenaden sieht man viele, die auf Rollerskates ihre Runden drehen. Typisch sind auch die Sportanlagen am Strand, die man besonders in Venice Beach findet. Beliebt und weit verbreitet sind Mannschaftssportarten American Football, Baseball, Basketball und Eishockey. Auch Fußball, Lacrosse und Volleyball hat sehr viele Anhänger.

Des Weiteren sind auch Sportarten wie Bowling, Golf, Leichtathletik, Schwimmen und Tennis sehr beliebte Sportarten für die Freizeit geworden. Viele hervorragende Sportler sind aus L.A. schon hervorgegangen und auch die Mannschaften in den unterschiedlichen Sportarten erzielen immer wieder beachtliche Erfolge. Der Eishockeyclub „Anaheim Ducks“ spielt in der National Hockey League und gewann bereits den Stanley Cup sowie den Divisionstitel. Auch das Baseballteam Los Angeles Angles of Anaheim, die in der Major League Baseball spielen, erreichten Beachtliches. Sehr bekannt ist die Baseballmannschaft die Los Angeles Dodgers, die in der Major League Baseball spielen und bisher sechs Titel der World Series gewinnen konnten.

Das Dodger Stadium, in dem die Heimspiele gespielt werden, fasst 56.000 Zuschauer und ist jedes Mal fast ausverkauft. In L.A. sehr beliebt sind die Los Angeles Galaxy, eine Fußballmannschaft, die in der Major League Soccer spielt. Bekanntester Spieler ist hier David Backham, der seit Juli 2007 für die Los Angeles Galaxy spielt. Bis zum Jahre 1994 war Los Angeles auch die Heimat von zwei Teams der National Football League, der Profiliga des American Football. Zu den populärsten sportlichen Veranstaltungen gehört der Los Angeles Marathon sowie das Tennisturnier Countrywide Classic der ATP Tour.

Beim Thema Sport darf das Rose Bowl Stadium in Los Angeles nicht unerwähnt bleiben.

Stadium in L.A.
Stadium in L.A.
Rose-Bowl-Stadium
Rose-Bowl-Stadium

Einreise – Ein Besuch in Los Angeles

Möchte man in die USA und damit nach Los Angeles einreisen, muss man sich an eine ganze Reihe von unterschiedlichen Bedingungen halten. Dies betrifft zum einen die Dauer der Aufenthalte aber auch die Zollbestimmungen. Zudem gibt es für die USA ständig Neuerungen, sodass man sich direkt vor der Reise nochmals eingehend über die einzelnen Bestimmungen informieren sollte. Wichtig ist in jedem Fall ein ausreichender Versicherungsschutz, denn die finanziellen Risiken, die ein Unfall oder eine Verletzung in den USA nach sich ziehen, stehen in absolut keinem Verhältnis zu einem umfassenden Versicherungsschutz. Ein einziger Tag im Krankenhaus kann in den USA schnell 1000 US- Dollar und mehr kosten.

In Sachen Mitnahme von Haustieren raten Experten grundsätzlich davon ab, Tiere mit in die USA zu nehmen. Dies ist schon alleine wegen der langen Anreise von Europa aus nicht zu empfehlen. Zudem müssen die Tiere vorher ein halbes Jahr in Quarantäne und müssen zahlreiche besondere Impfungen über sich ergehen lassen. Möchte man mit dem eignen PKW in die USA einreisen, sollte man sich über die Straßenverkehrsbedingungen im Vorfeld sehr gut informieren.

Auch die Hinweise für das Tanken sind dabei sehr wichtig, denn hier ist einiges anders als in Deutschland. Die Mietwagen verfügen in den USA über wesentlich mehr Funktionen als es bei uns in Deutschland der Fall ist. Besonders wichtig ist der Ausreiseabschnitt, das sog. Departure Record. Dieses sollte man niemals verlieren, denn so hat man unheimliche Schwierigkeiten bei der Ausreise. Und noch viel schlimmer, möchte man irgendwann mal wieder in die USA einreisen, wird man nicht selten wie ein Schwerverbrecher behandelt. Man muss nämlich beweisen können, dass man ordnungsgemäß nach 90 Tages ausgereist ist und sich nicht eines Immigrationsvergehens schuldig gemacht hat. Kann man dies nicht beweisen, kann man nicht wieder in die USA einreisen.

Werden all diese Vorschriften und Tipps beherzigt, steht einer Einreise und der Entdeckung der Stadt Los Angeles und seinen Sehenswürdigkeiten nichts im Weg.

Los Angeles aus dem Flugzeug
Los Angeles aus dem Flugzeug

Stadtteile Los Angeles

Los Angeles besteht aus sehr vielen interessanten Stadtteilen, wie dem Atwater Village, dass sich im Nordosten von Los Angeles befindet. Der Ort grenzt an den Stadtteil Los Feliz sowie die an die Hollywood Hills, an den Stadtteil Silverlake, den Glassell Park und an Glendale. Rund 8.000 Einwohner sind in diesem beschaulichen und gemütlichen Stadtteil zu Hause, von denen rund die Hälfte weiße sind und der Rest der Bevölkerung aus Afro-Amerikanern, Ostasiaten und Latain-Amerikanern sowie weiteren Nationalitäten besteht.

Des Weiteren überaus interessant und einen Besuch wert ist der Stadtteil Baldwin Village, der ein Teil von Renshaw ist und das die Baldwin Hills angrenzt. Der Ort hat dem Beinamen „The Jungle“, weil es hier zum einen eine sehr üppige Vegetation gibt und zum anderen die Kriminalitätsrate sehr hoch ist. Hier sind zahlreiche Gang zu Hause, weshalb Baldwin Village auch als unsicherste Region von Los Angeles gilt. Am Tage kann man sich hier aber ohne weiteres frei bewegen, denn das Polizeiaufgebot ist groß.

Am Abend jedoch sollte man vor allem als Tourist diesen Stadtteil besser meiden. Im Südwesten von Downtown Los Angeles befindet sich der Stadtteil Crenshaw, der seinen Namen dem Crenshaw Boulevard verdankt. Aus Crenshaw stammen einige Persönlichkeiten wie Ice Cube und Ice-T, beide Rapper und Schauspieler. Extrem schön ist auch Harbor City, in dem rund 24.640 Menschen zu Hause sind. Besonders Menschen aus der oberen Mittelschicht sind hier in den Wohngebieten zu Hause. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Straßenzüge, in denen besonders arme Menschen leben und in denen die Kriminalitätsrate recht hoch ist.

Los-Angeles-Stadt
Los-Angeles-Stadt

Weitere Stadtteile von L.A.

Der Jefferson Park ist ein Stadtteil von Los Angeles, in dem rund 10.400 Menschen zu Hause sind. Der Stadtteil macht gerade mal eine Größe von 1,82 Quadratkilometern aus und grenzt im Norden an Arlington Hights, im Westen an Crenshw, im Süden an Leimert Park und im Osten an West Adams. Eine sehr bekannte Wohngegend und gleichzeitig ein Stadtteil von Los Angeles ist Laurel Canyon. In zahlreichen Filmen und Romanen sowie Liedern wurde sie in der Vergangenheit benannt. Man vermutet, dass der Name auf den dort wachsenden kalifornischen Lorbeer zurück geht, der auf Englisch „California lay Laurel“ genannt wird. Im Jahre 1962 gab es in diesem Stadtteil ein großes Unglück, als die Lockhead Super Constellation in ein Haus abstürzte. Dabei kamen acht Menschen ums Leben.

Unbedingt sehen muss man auch Little Armenia, dass sich in Hollywood befindet. Durch die Red Line der Los Angeles Metro kann man den Stadtteil ganz gut erreichen. Little Armenia grenzt direkt an den bekannten Hollywood Boulevard und den Santa Monica Boulevard. Ebenso interessant ist Little Ethiopia, dass sich im Carthay Distrikt befindet. Hier sind, wie der Name schon sagt, überwiegend Äthiopier und Eritreer zu Hause. Das Interessante an diesem Stadtteil sind die vielen äthiopischen Geschäfte und Gaststätten.

Eingerichtet wurde dieser Stadtteil erst zu Beginn der 1990er Jahren. Vorher gab es hier überwiegend jüdische Geschäfte. Möchte man aber wirklich einmal Mitten in Amerika wie in Afrika leben, dann muss man in Little Ethiopia gewesen sein. Der Stadtteil Little Persia, der auch Little Tehranges oder Little Irangeles genannt wird, reicht vom Westwood Boulevard bis zum Pico Boulevard sowie Wilshire Boulevard. Hier gibt es unheimlich viele und interessante iranische Geschäfte. Tehrangles ist im Übrigen ein Wortspiel aus Teheran, der Hauptstadt des Irans, und Angeles für Los Angeles.

Wohnbezirke und Stadtteile

Natürlich gibt es in Los Angeles auch ein Stadtteil der Japaner. In Little Tokoy leben rund 30.000 Einwohner und es ist das kulturelle Zentrum der japanischen Bevölkerung. Eingerichtet wurde der Stadtteil nach dem Immigration Act im Jahre 1924. In Little Tokyo gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Japanese American Nation Museum, in dem man eine Ausstellung über die Geschichte und die Kultur der Japaner erfahren kann, die in die USA eingewandert sind. Des Weiteren darf ein Besuch im Museum oft Contemporary Art nicht fehlen.

Hier kann man eine beeindruckende Sammlung von Gemälden und Skulpturen von bekannten Künstlern bestaunen. Ein traditionelles japanisches Theater ist das David Henry Hwang Theater. In Little Tokyo findet man zudem ein Monument für den japanischen Astronauten Ellison Shoji Onizuka. Er kam bei der Challenger-Katastrophe im Jahre 1986 ums Leben. Ein weiteres Monument, das Go For Broke Monument, erinnert an die vielen US- Amerikaner mit japanischer Abstammung, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Beeindruckend sind in Little Tokyo die vielen japanischen Länden, Sushibars und japanischen Gärten. Zudem bringen die zahlreichen alten Häuser, die aus der Gründungszeit stammen, den Besucher zu staunen.

Wer im August in L.A. Urlaub macht, der sollte unbedingt die Nisei Wek in Little Tokyo besuchen. Hierbei handelt es sich um ein Festival mit einer großen Parade und viel Sehenswertem. Ein kleiner Wohnbezirk im Westen von Los Angeles ist Picfair Village, das an den Venice Boulevard und die Fairfax Avenue grenzt. Im Ortsteil Van Nuy sind vor allem Latinos zu Hause. Ein touristisches Highlight ist hier der Sepulveda Damm, der den Ort vor Überschwemmungen bei starkem Regen schützt. Das Naherholungsgebiet mit japanischem Teegarten ist einmalig schön.

Weitere Wohnbezirke in Los Angeles

Der Vermont Square in Los Angeles verdankt seinen Namen der Vermont Avenue, die direkt durch diesen Stadtteil verläuft. Der Stadtteil Virgil Village gehört zusammen mit Little Armenia und Thai Town zu East Hollywood, in der Region Greater Hollywood. Interessant ist hier der MacArthur Park im Norden sowie der Silver Lake im Süden. Der Wohnbezirk Watt im südlichen Teil von Los Angeles ist seit dem Jahre 1965 international bekannt. Von hier aus ging der Watts-Aufruhr aus, der exemplarische für alle Schwarzen in den USA betrachtet wurde. Daher hat man das Wattstax Festival im Jahre 1972 auch ganz bewusst in das Los Angeles Memorial Colliseum gebracht, dass sich in diesem Stadtteil befindet. Watt war früher ein Stadtteil, der überwiegend von Afro-Amerikanern bewohnt war.

Seit den 1970er Jahren haben sich aber auch immer mehr Mexikaner hier niedergelassen, sowie Menschen aus anderen lateinamerikanischen Staaten. Unruhen waren damit vorprogrammiert, was sich auch bei den Unruhen in Los Angeles im Jahre 1992 zeigte. Hier kam es zu blutigen Straßenschlachten zwischen Schwarzen und Lateinamerikanern. Bis heute ist die Kriminalitätsrate in diesem Bereich von Los Angeles noch mit am höchsten in den USA. Bekannt ist Watts aber auch wegen des Watts Towers, einem beeindruckenden Bauwerk. Vielen bekannt ist der Stadtteil Westwood, der sich zwischen dem Santa Monica Boulevard und dem Sunset Boulevard befindet.

Nicht verwechseln darf man den Stadtteil Westwood in Los Angeles mit dem eigenständigen Ort Westwood, der sich im Norden von Kalifornien befindet. Im Stadtteil Westwood befindet sich die bekannte Universität von Kalifornien, Los Angeles. Anziehungspunkt vieler Touristen ist der Friedhof Westwood Village Memorial Park, der sich an der Glendon Avenue befindet. Hier sind zahlreiche Hollywoodgrößen, unter ihnen auch Marilyn Monroe, begraben.

Klima von Los Angeles

Die Stadt Los Angeles befindet sich in der subtropischen Klimazone, weshalb die Jahrestemperaturen im Durchschnitt bei 18 Grad Celsius liegt. Die wärmsten Monate sind der Juli und der August, denn in dieser Zeit kann man hier mit durchschnittlich 23 Grad rechnen. Im Januar ist es mit 13,2 Grad Celsius im Durchschnitt am kältesten. Pro Jahr fällt hier im Durchschnitt 305 Millimeter Niederschlag und das überwiegend in der Zeit von November bis April. Der Zeitraum zwischen Mai und Oktober ist meist sehr trocken. Da Los Angeles direkt am Pazifik liegt, liegen die Temperaturen im Sommer am Tage zwischen 22 und 25 Grad.

Ohne den Pazifik wäre es hier wesentlich wärmer, aber der Wind vom Meer sorgt für eine angenehme Kühlung. Im Winter ist es wesentlich kälter, wobei das Thermometer selten unter die 15 Grad Celsius sinkt. Im Sommer wie im Winter sinken die Temperaturen in der Nacht um rund zehn Grad Celsius ab.

Im Jahresdurchschnitt liegt die Luftfeuchtigkeit in Los Angeles bei 50 bis 75 Prozent. Charakteristisch für die klimatischen Bedingungen in L.A. sind die kleineren Klimazonen, die man relativ deutlich voneinander abgrenzen kann. Begründet ist dies in den unterschiedlichen Gebirgszügen, wie das Becken von L.A. das San Fernando Valley.

Hier ist es im Sommer meist einige Grade wärmer, als es an der Küste der Fall ist. Dafür sind die Winter hier spürbar kälter als an der Küste. Los Angeles leidet alle zwei bis drei Jahre an einer extremen Hitze, bei denen Temperaturen über 40 Grad Celsius nicht selten sind. Verantwortlich dafür sind die Santa-Ana-Winde, die über die gleichnamigen Berge aus den östlichen Wüsten kommen. Aufgrund der Hitzewellen kommt es in L.A. immer wieder zu großen Waldbränden. Wegen der klimatischen Bedingungen und der Bevölkerungsdichte hat L.A. zudem mit einer großen Luftverschmutzung zu kämpfen. Die Werte an Ozon-, Stickoxid- und Kohlenwasserstoff sind durch die ansässige Industrie und dem hohen Verkehrsaufkommen sehr hoch.

Los Angeles - Stadtbild mit Palmen
Los Angeles – Stadtbild mit Palmen
Los-Angeles Hermosa-Pier
Los-Angeles Hermosa-Pier

Freizeit in Los Angeles

In Los Angeles gibt es unzählige Möglichkeiten, wie man seine Freizeit sinnvoll und interessant gestalten kann. An erster Stellte steht sicher der Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Los Angeles. Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken. Viele Besucher und auch die Einheimischen zieht es an die Strände der Pazifikküste. Am beliebtesten ist hierbei Venice Beach, mit der breite Promenade, dem Venice Boardwalk, der auch als Ocean Front Walk bekannt ist. Hier treffen sich am Wochenende und im Sommer fast jeden Tag, viele Musiker, Maler und Artisten.

Allerdings ist Venice Beach am Abend ein sehr gefährlicher Ort, denn es gibt hier sehr viel Straßenbanden und Dealer. Daher darf man sich auch nach Sonnenuntergang nicht mehr am Strand aufhalten. In der Nähe von Venice befindet sich Santa Monica, einer der ältesten Badeorte von Los Angeles. Charakteristisch für diesen Stadtteil ist das betonte Gesundheitsbewusstsein der Bewohner, die meist Schriftsteller und Rockstars sind. Bekannt ist Santa Monica aber auch wegen der strengen Mietpreiskontrollen und der sehr strengen Bauvorschriften.

Sehr viele Prominente findet man an der Strandkolonie von Malibu. Surfer finden ein Eldorado am Surfrider Beach, wo man ebenfalls hin und wieder einen Promi beim Surfen entdecken kann. Interessant ist auch der Malibu Creek State Park, der sich an der Las Virgenes Road befindet. Der Park gehört den Studios der 20th Century Fox und war die Kulissen von zahlreichen Filmen, wie den Tarzan Filmen. Der Park besteht aus immergrün bewachsenen Hängen und ist tausend Hektar groß.

Ziemlich in der Mitte befindet sich ein See sowie mehrere Wasserfälle und schöne Wanderwege. Jedes Jahr im Juni finden in Los Angeles zahlreiche Festivals statt, wie das Playboy Jazz Festival und das Mariachi USA Festival. Weitere Highlights im Veranstaltungskalender von L.A. ist der Independence Day, den amerikanische Unabhängigkeitstag, der am 4. Juli gefeiert wird.

Skater in Los Angeles
Skater in Los Angeles
Street Art am Venice Beach
Street Art am Venice Beach

Kriminalität im Los Angeles

In Kalifornien und damit auch in Los Angeles ist die Kriminalitätsrate sehr hoch. Besonders die Bandenkriminalität macht Los Angeles zu einem gefährlichen Pflaster, denn die Stadt zählt zu den Städten, mit der höchsten Anzahl an Straßenbanden. Mehr als 400 Gangs mit rund 40000 aktiven Mitgliedern zählt die Stadt in den USA.

Dieser großen Anzahl stehen gerade einmal 350 Sonderbeamte der Polizei gegenüber, die sich auf die Bandenkriminalität spezialisiert haben. Als Tourist sollte man sich besonders in der Nacht von einigen Stadtteilen fernhalten, denn wegen der Bandenkriege ist es hier viel zu gefährlich. Vor allem auf die Stadtteile South Los Angeles, Venice und Watts trifft dies zu. Aber auch in den Vororten Compton, Inglewood und Lynwood ist es in der Nacht besonders gefährlich. Dabei gehört der Vorort Compton zu den gefährlichen Orten in den Vereinigten Staaten.

Nach Angaben eines Forschungsinstitutes liegt die Mordrate in dieser Gegend um eine achtfaches über dem Landesdurchschnitt. Neben Mord gehört zu den häufigsten Straftaten Vergewaltigungen, Raubüberfalle, schwere Körperverletzungen und Einbruchdiebstähle in Privatwohnungen. Aber auch die Anzahl der Diebstähle aus Kraftfahrzeugen und andere Diebstähle sowie Autodiebstähle sind recht hoch. Im Stadtteil East Los Angeles gibt es eine Ausgangssperre, die um 22 Uhr beginnt. So versucht man, die brutalen Gangs in den Griff zu bekommen.

Die Polizei ist hier zu jeder Zeit präsent und macht auch die herumlungernden Jugendlichen darauf aufmerksam, dass Sperrstunde ist bzw. fragt nach, ob es etwas besonders gibt. Allerdings geben die wenigsten hier Auskunft, weil fast jeder Mitglied einer Gang ist. In diesem Stadtteil gibt es eine fünfköpfige Spezialeinheit, die sich dem Kampf gegen den Bandenterror verschrieben haben. Die Arbeit der Cops trägt die ersten Früchte, denn im Jahre 2007 ist im Vergleich zum Vorjahr die Kriminalitätsrate um sieben Prozent gesunken.

Kriminalität
Kriminalität

Metro in Los Angeles

Die Stadtbahn von Los Angeles County ist die Los Angeles County Metro Rail, deren heutiges Netz seit dem Jahre 1990 auf fünf Linien ausgebaut wurde. Von diesen fünf Strecken sind allerdings nur zwei Voll-U-Bahnen, während die anderen Linien Stadtbahnstrecken sind. Jeden Tag nutzen rund 283.000 Menschen dieses Bahnnetz. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besaß Los Angeles noch das längste Straßenbahnnetz der Welt, das von Pacific Electric Railway und der Los Angeles Railway betrieben wurde. Da jedoch auch in L.A. das Auto im Verkehr immer wichtiger wurde, wurden die Straßenbahnnetze seit den 1930er Jahren immer weiter stillgelegt.

Die letzte Straßenbahnlinie gab man im Jahre 1963 auf. Allerdings entschied man sich rund 20 Jahre später zur Planung des heutigen Netzes, denn die Umweltbelastungen durch die vielen Autos sprachen nicht dafür, ohne öffentliches Schienennetz weiterzumachen. Die Planung des Liniennetzes war jedoch eine sehr große Herausforderung, denn Los Angeles ist ein sehr erdbebengefährdetes Gebiet. So musste ein Netz gebaut werden, dass Erdbeben von 7,5 auf der Richter-Skala standhalten kann. Das Schienennetz besteht heute aus zwei Systemen. Zum einen gibt es das Straßenbahnnetz, dass überwiegend über der Erde verläuft und über Oberleitungen Fahrstrom bezieht.

Des Weiteren gibt es das Untergrundbahnnetz, dass man über Stromschienen betreibt. Beide Systeme machen eine Länge von rund 118 Kilometern aus, von denen knapp 30 Kilometer unter der Erde verlaufen. Zum System der Metro Los Angeles gehören auch noch drei Schnellbuslinien. Aufgrund der guten Vernetzung kommt man als Tourist wunderbar zu allen Attraktionen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin.

Hollywood Metro Station in Los Angeles
Hollywood Metro Station in Los Angeles

Flughafen Los Angeles

Der internationale Flughafen von Los Angeles, der L.A. International Airport, bedient L.A. und auch die umliegenden Gebiete in Kalifornien. Er ist einer der größten Flughäfen der Welt und fertigt pro Jahr rund 61 Millionen Passagiere und 1,9 Millionen Tonnen Fracht ab. Auf dem Flughafen gibt es vier Landepisten und insgesamt zehn Abfertigungshallen.

Im Jahre 1928 wurde ein Gebiet am Pazifischen Ozean, dass man nur landwirtschaftlich genutzt hatte und das 25 Kilometer von Los Angeles entfernt lag, zu einem neuen Flugplatz umfunktioniert. Zunächst gab es hier nur eine unbefestigte Start- und Landebahn, denn zwei einfache Baracken wurden erst im Herbst des folgenden Jahres errichtet. Im Jahre 1937 kaufte Los Angeles dann den Flughafen und nannte ihn Los Angeles Airport und 1949 dann Los Angeles International Airport. Im Jahre 1953 wurde der Flughafen in westlicher Richtung erweitert. Hierfür wurde extra der Sepulveda Boulevard in einem Tunnel, der unter der Landebahn führt, verlegt. Sechs Jahre später erreichen die ersten Düsenflugzeuge den Flughafen und 1970 flog der erste Jumbo-Jet hier her. Auf dem Flughafen befindet sich ein X-förmiges Gebäude, dass im Jahre 1961 errichtet wurde.

Es stellt ein UFO dar, das auf vier Armen gelandet ist. Hier befindet sich das Envounter Restaurant, von dem aus man einen wunderbaren Blick über den gesamten Flughafen hat. Das oberste Stockwerk des Gebäudes wurde nach den Terroranschlägen vom 1. September geschlossen. Bisher wurde es nicht wieder eröffnet, wobei es immer wieder Gerüchte hierüber gibt. Im Jahre 2007 wurde ein neues Projekt genehmigt, nach dem ein neues Terminal gebaut werden soll. Zudem wird es einen unterirdischen People Mover geben, der 2012 fertiggestellt sein soll.

Los Angeles aus dem Flugzeug
Los Angeles aus dem Flugzeug
Flughafen Los Angeles
Flughafen Los Angeles

Los Angeles Times – US-amerikanische Tageszeitung

Jeder kennt die Los Angeles Times, die US-amerikanische Tageszeitung, die überall auf der Welt erhältlich ist. Pro Tag werden rund eine Million Exemplare verlauft, was sie zu einer der auflagenstärksten Tageszeitung in den USA macht. Unter dem Namen Los Angeles Daily Times erschien an 4. Dezember 1881 die erste Ausgabe. Allerdings ging die Zeitung sehr schnell in Konkurs und wurde später unter dem Verleger Harrison Gray Otis unter dem heutigen Namen ein großer Erfolg.

Erst war die Zeitung sehr streng konservativ, republikanisch, denn Otis kämpfte immer wieder gegen die Gewerkschaften. Dies kam soweit, dass am 1. Oktober 1910 ein Bombenattentat auf das Redaktionsgebäude verübt wurde, bei dem das Gebäude zerstört wurde und 12 Menschen den Tod fanden. Harry Chandler, der Schwiegersohn von Otis, übernahm dann die Zeitung und führte den Erfolg weiter. Die politische Gesinnung der Times änderte sich in den 1960er Jahren. Von nun an handelte es sich um eine liberale Zeitung.

Die Times wurde dann im Jahre 2000 von der Tribune Company übernommen und hat in den letzten Jahren mit einer rückläufigen Auflage zu kämpfen. Und doch ist sie eine der angesehensten Zeitungen in den USA und gewann im Jahre 2004 fünf Pulizer-Preise. Damit ist jeder, der in L.A. bei dieser Zeitung beschäftigt ist, sehr hoch angesehen. Auch viele Deutsche, die ein Studium im Bereich Journalismus absolvieren, bemühen sich sehr um einen Praktikusplatz bei dieser renommierten Zeitung. Schließlich macht sich ein Aufenthalt im Ausland und ein Praktikum bei einer solch großen Zeitung immer gut im Lebenslauf.